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AKTUELLES

Neues Sprecherteam für Oberberg

Unsere Mitglieder haben über viele Ämter entschieden

Unsere neuen Kreissprecher heißen Julian Münster und Bernadette Reinery-Hausmann

Dr. Julian Münster und Bernadette Reinery-Hausmann sind die neuen Sprecher des Kreisverbands (Bild: Marie Brück)

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Der Wald erwacht!

Einladung Webinar- Der Wald erwacht!

Ein Wald darf nicht nur die Ansammlung von Bäumen sein! Um uns bei der Lösung der vielen menschengemachten Krisen zu helfen, brauchen wir auch stabile Waldökosysteme. Deshalb nimmt der Wald - neben Mooren und Gewässern - eine prominente Stellung beim geplanten EU-Gesetz zur Rettung der Natur ein. Über den Zweck und die Notwendigkeit von Renaturierung und über die Grünen Ansätzen zu gesunden Wäldern spricht Jutta Paulus aus dem Europaparlament am

21.03.2023, dem Tag des Waldes, um 19:00 Uhr

mit dem Förster und Autor, Peter Wohlleben, sowie mit Prof. Pierre Ibisch, Biologe und Professor für „Nature Conservation“ an der Hochschule Eberswalde.

+++HIER DIREKT ANMELDEN+++
 

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Hilfe für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien

Bild einer zerstörten Stadt Quelle: DIDF (Föderation Demokratischer Arbeitervereine) Gummersbach

Spendenkonto in Oberberg:

Hayat e.V.
IBAN: DE50384500001000256873
BIC : WELADED1GMB

Kontaktperson:
Aziz Kocyigit
Tel: 0163 4744277
Mühlenstr. 23
51643 Gummersbach 

Spenden sollten auch an die bekannten Hilfsorganisationen geleistet werden, Adressen hier.
 

Der Wind über Oberberg gehört den Oberbergern!

Lasst uns reden!

Veranstaltung zum Ratsbürgerentscheid in Nümbrecht
Richtig volles Haus bei der Veranstaltung des OV Nümbrecht: Der bevorstehende Ratsbürgerentscheid über ein Engagement der Gemeindewerke Nümbrecht bei der Errichtung von Windenergieanlagen in Nümbrecht zog über 300 Bürger:innen ins Parkhotel (Bild: Marie Brück)

Klimakrise, Ukrainekrise, Energiekrise- wir sind seit vielen Jahren schon im Multikrisenmodus. Die Coronapandemie unterbrach globale Lieferkettten, jetzt muss dringend auf regionalere Wirtschaftskreisläufe umgesteuert werden. Der Fachkräftemangel behindert viele dringend nötige Entwicklungen und hemmt die Wirtschaft. Genauso ist es mit den Gefahren durch eine unsichere Energieversorgung- hier hat gerade die Beratende Versammlung Oberberg der IHK Köln ein sorgenvolles Papier herausgegeben:


"Wir haben angesichts des auf 2030 vorgezogenen Kohleausstiegs große Bedenken, wie eine sichere Energieversorgung mittelfristig gewährleistet werden kann. Die Wirtschaft in der Region sorgt sich, dass ohne Aussicht auf eine sichere und bezahlbare Energieversorgung Unternehmen – insbesondere energieintensive Betriebe – in NRW de-investieren und sich dort niederlassen, wo die elementaren Rahmenbedingungen sicher gewährt werden

Dies gilt auch für den industriell geprägten Wirtschaftsraum Oberberg mit energieintensiven Unternehmen der Stahlerzeugung und -verarbeitung sowie der Kunststoffverarbeitung. Die IHK Köln erwartet von der Politik einen verbindlichen, beschleunigten Einstiegs- und Umsetzungsplan für regenerative Energien. Dieser muss realistisch aufzeigen, wie durch den Aufbau der regenerativen Energien der Ausstieg aus der Kohle bis 2030 funktionieren kann, ohne dass es zu einer instabilen oder lückenhaften Versorgung kommt...."

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Zum Ende des Jahres: Schöne Weihnachten und ein gutes Neues Jahr!

Weihnachtsgruß

Zum Ende des Jahres freuen wir uns auf die Weihnachtstage. So viel ist geschehen im vergangenen Jahr- vieles davon war kaum denkbar bis dahin.
Ein Krieg in Europa mit hunderttausenden Toten, als Folge eine Energiekrise und das Bekenntnis zum schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien als Grundlage unserer Energieversorgung.
Das alles nach 3 Jahren Corona-Pandemie, die schon unsere gesellschaftliche Behäbigkeit gewaltig erschüttert hat. Klima- und Artenschutzgipfel mit z.T. ernücherternden Ergebnissen, aber auch hoffnungsvollen Ansätzen. Wohin geht es mit unserer Welt?

Der kölsche Spruch "Et hätt noch immer jot jejange" erscheint uns angesichts des fürchterlichen Krieges und der großen Herausforderungen doch zu flapsig. Der amerikanische Dichter Ralph Waldo Emerson lebte zu einer Zeit, als sich sein Land in einem fürchterlichen Bürgerkrieg zerfleischte. Er erlebte das Ende der Sklaverei, die er Zeit seines Lebens bekämpft hatte. Sein erstes Buch trug den Titel "Nature"- die sah er als Grundlage unserer schöpferischen Entfaltungsmöglichenkeiten im Einklang mit der Natur. Er war und blieb trotz allem zuversichtlich und sein Buch endet mit der Aufforderung "Baut daher eure eigene Welt!"

In diesem Sinne weihnachtliche Grüße,
kommt gut und gesund ins Neue Jahr!

Bitte beachtet: die Kreisgeschäftsstelle ist vom 24.12.2022 bis zum 8.1.2023 nicht besetzt. In dringenden Fällen nutzt bitte die Kontakte unter  Kreisvorstand!
 

8.000.000.000

Die UNO gibt bekannt, dass der heutige Tag als Stichtag für die Weltbevölkerung angenommen wird: Die Zahl der Menschen auf diesem Planeten überschreitet am 15.11.2022 die unvorstellbare Grenze von 8 Milliarden. Viele sehen im Bevölkerungswachstum den Hauptgrund für viele verhängnisvolle Entwicklungen. Reichen die planetaren Ressourcen für alle? Die Zerstörung von wertvollen Naturgebieten für die menschliche Nutzung ist eine Tatsache, Wasser- und Lebensmittelmangel, aber auch die bisher nicht bewältigte Bildungs- Herausforderung werden durch die stetig wachsenden Bevölkerungen vor allem der Länder des Südens eine Megaaufgabe. Doch ist das die wirkliche Ursache für unsere globalen Probleme?

COP 27 Logo

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Wir freuen uns über das 300. Mitglied!

v.l. Bernadette Reinery-Hausmann (Kreissprecherin), Sabrina Schultheis (unser 300. Mitglied), Marc Zimmermann (MdL und Kreissprecher) Bild: Marie Brück

Dieser neue Höchststand beweist zweierlei:

  • Es ist wieder angesagt, sich auch politisch nachhaltig für unsere Heimat einzusetzen!
  • In einer Zeit, in der vielen Parteien, den Kirchen, Gewerkschaften und anderen Organisationen die Mitglieder weglaufen, verstehen immer mehr Bürger*innen, dass neben Krieg oder Pandemie der Klimawandel die eigentliche und größte Gefahr für unser Überleben ist.

„Sich in diesen Zeiten aktiv einzubringen ist eine Herausforderung, der wir uns als Grüne seit über 40 Jahren stellen. 300 Mitglieder machen Hoffnung, dass uns die sozial-ökologische Transformation gelingen kann“, sagt der Sprecher des Kreisverbandes und Landtagsabgeordnete Marc Zimmermann.

Das neue Mitglied Sabrina Schultheis aus Gummersbach sieht ihre Stärken besonders im Bereich Inklusion. Menschen mit Behinderungen verlieren gerade in Krisenzeiten oft den Fokus, den sie verdienen. Sie erklärt: „Ich bin begeistert, dass ich mich mit meinen persönlichen und beruflichen Erfahrungen bei den Grünen gleich aktiv einbringen kann.“ Über die Idee einer*s Inklusionsbeauftragten im Kreisverband sollte der Vorstand auf seiner nächsten Sitzung entsprechend beraten, schlug die neue Kreissprecherin Bernadette Reinery-Hausmann vor.

Die Herausforderungen des Klimawandels sind auch im Oberbergischen riesengroß. Von Gesundheit  über die Verkehrswende bis zur klimaneutralen und sicheren Energie- gemeinsam können wir zukünftigen Generationen die Basis für ein  lebenswertes Oberberg bauen! 

Wir haben gewählt!

Übergabe gelungen - die alte und neue Kreissprecherin.
(Bild links: Bernadette Reinery Hausmann, rechts: Sabine Grützmacher; Bild: Marie Brück)

27. August 2022 - Lindenforum, Gummersbach

Die Kreismitgliederversammlung hat über die Nachfolge entschieden. Wir gratulieren unserer neuen Kreis-Sprecherin Bernadette Reinery-Hausmann. Sabine bleibt uns als Beisitzerin im Vorstand erhalten. Der kurze Draht nach Berlin und Düsseldorf (mit Marc Zimmermann) ist uns wichtig.

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Nein zum Gewerbe-/Industriegebiet Gummersbach-Rospe!

Infoveranstaltung Rospe
Helga Auerswald, SPD und stellv. Bürgermeisterin von Gummersbach:
Hier wird niemand enteignet, das schließen wir aus!

Die Bürgerinnen und Bürger von Rospe, Hardt-Hanfgarten und Liefenroth machen mobil gegen den Entwurf des neuen Regionalplans der Bezirksregierung in Köln. Eine Informationsveranstaltung mit Vertreter:innen der Politik war sehr gut besucht. Die Forderung der Bürger:innen ist klar und einfach: Die Darstellung von 22 ha Gewerbe- und Industriefläche (GIB) im Entwurf des neuen Regionalplans muss gestrichen werden. Einer der Initiatoren der Bürgerinitiative Rospe brachte es auf den Punkt:  

Wenn hier niemand die Absicht hat, ein Gewerbegebiet zu errichten, dann müssen diese Pläne aus dem Regionalplan verschwinden!

Volker Dannenberg, Landwirt

Zur Homepage der BI Rospe

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Erdüberlastungstag 2022

Seit heute lebt unsere Welt wieder auf Pump: am 28.7.2022 waren alle natürlichen Ressourcen verbraucht, die dem Globus in diesem Jahr zur Verfügung stehen. Dabei ist dieser "Earth-Overshoot-Day" in den Industrieländern noch viel früher, weil die Länder des globalen Südens sehr viel sparsamer mit den Ressourcen umgehen. So ist der Erdüberlastungstag für Deutschland schon am 4. Mai gewesen.

Die globalen Erdüberlastungstage

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Radfahren in Oberberg

Von hier an lebensgefährlich: Ende des Rad/Gehwegs  an der L 306 zwischen Gummersbach- Herreshagen und Scheideweg  (Bild: Seb Schäfer)

Zum Weltfahrradtag: wir brauchen sichere Radrouten!

Die Zunahme des Radverkehrs auch auf den oberbergischen Straßen ist augenfällig. Zum Einen haben E-Bikes unserer Mittelgebirgslandschaft viel von ihrem Schrecken genommen, zum Anderen haben auch die Coronajahre, steigende Tankkosten und bewusste Entscheidungen für eine klimafreundliche Mobilität deutlich mehr Menschen auf's Fahrrad gebracht. Und nicht zuletzt: Radfahren macht Spaß, ist gesund und zu einem wichtigen Freizeitsport geworden.

Dafür muss jetzt aber auch die Infrastruktur angepasst und ausgebaut werden. Die sehr gut genutzten Bahntrassen- Radwege zeigen, was die Radfahrenden wollen und brauchen: separat geführte und ausreichend breite Radwege. Im Fahrrad- und Nahmobilitätgesetz für NRW ist als Ziel eine Verdoppelung des Radanteils am Verkehrsaufkommen auf 30% formuliert. Das wird mit dem vorhandenen Radwegenetz nicht erreicht werden können, denn Radfahren braucht für eine hohe Akzeptanz vor allem ein gutes Sicherheitsgefühl. Die Realität sieht bei uns anders aus: Rad/Gehwege enden plötzlich, die Beschilderung ist verwirrend. Viele Teilstrecken von Bundes- und Landstraßen sind ohne begleitende Radwege angelegt, auf den meisten Kreis- und Gemeindestraßen sind Radfahrer:innen im Verkehr einem hohen Risiko für Leben und Gesundheit ausgesetzt. Das muss sich schnell ändern!

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Marc Zimmermann in den Landtag gewählt

GRÜNE erringen zweites Landtagsmandat für Oberberg
Bei der gestrigen Landtagswahl haben die Wähler:innen mit dem grünen Kandidaten Marc Zimmermann aus Wiehl – Drabenderhöhe erstmals einen grünen  Oberberger nach Düsseldorf geschickt. Mit Platz 34 der Reserveliste reichte das Wahlergebnis von 18,2 % für 39 Mandate für B’90/ DIE GRÜNEN im zukünftigen Landtag und damit für einen sicheren Sitz für den Kandidaten und Sprecher unseres Kreisverbands.

Marc Zimmermann, Sabine Grützmacher (MdB) und Uwe Söhnchen am Abend der Landtagswahl (Bild: Marie Brück)

Marc Zimmermann, Sabine Grützmacher (MdB) und Uwe Söhnchen am Abend der Landtagswahl (Bild: Marie Brück)

 

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☀️Hallo #Oberberg - Bitte geht wählen!

☀️Hallo #Oberberg. ???? Die Wahllokale sind längst geöffnet. Nur mit starken Grünen beenden wir den Stillstand und schaffen den Aufbruch! ???? Wer Grün will, muss heute Grün wählen. Deshalb: Alle Stimmen für den Wandel. ????#ltwnrw22#vonhierangrün

Der Wald der Zukunft

Am vergangenen Sonntag hieß es „Wanderschuhe an“. Jutta Velte, ehemalige Landtagsabgeordnete für Remscheid/Radevormwald, war zu Besuch in Nümbrecht. Sie stammt aus einer Familie von Waldbauern und ist Mitbegründerin der „Waldgenossenschaft Remscheid“. Waldgenossenschaft?

In Nümbrecht sind rund 80 Prozent des Waldes in Privatbesitz. Privatwald ist oft sehr kleinteilig, denn Grundbesitz wird über Generationen hinweg vererbt und zerstückelt. Solchen Erben von Kleinparzellen fällt der Erhalt und die Pflege des Waldes schwer. Es fehlt die Zeit und es mangelt an Wirtschaftlichkeit. Viele Forstbetriebsgemeinschaften kämpfen ebenfalls mit diesen Problemen.

Traurig, wenn dann private Waldflächen an Investoren veräußert werden. Gerade jetzt, nachdem der Borkenkäfer die Fichten zerstört hat und Wald günstig zu erwerben ist, findet “Landgrabbing” auch in Oberbergischen Wäldern statt. Schon vor dem Borkenkäfer war das leider zu bemerken: Plötzlich sind große Areale gerodet, das Holz abgefahren und die Waldwege ruiniert. Nach den Schäden der letzen Jahre ist der Wald billig zu haben. Ein Anlass zum Handeln.

Marc Zimmermann mit Jutta Velte (Bild: Seb Schäfer)

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Souverän im Dorf der Zukunft

Oliver Krischer, Staatssekretär im Bundesminsterium für Wirtschaft und Klima besucht Oberholzen


Das Dorf hat Zukunft. Jahrzehnte schon stemmt sich Oberberg verbissen gegen die Landflucht. Das Land schien lange hintenan zu bleiben. Gestern präsentierte sich ein Oberbergisches Dorf, dessen Energie das Potenzial zur Trendwende hat. Oberholzen (Wiehl) lud unter dem Motto „Souverän im Dorf der Zukunft“ dazu ein, ihr Oberbergisches SmartVillage kennenzulernen. Hier, mitten im Grünen, entstehen technologische und soziale Innovationen, die weit über unsere Region hinaus wirken. Diese Wirkkraft unterstrich auch Oliver Krischer, MdB und parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, der anreiste, eine gute Stunde lang aus der aktuellen Arbeit des neuen Superministeriums berichtete und die Fragen der Gäste ausführlich beantwortete. Organisiert vom Verein IGLO e.V. (Interessengemeinschaft Lebendiges Oberholzen), musikalisch beeindruckend begleitet durch die Hochschulband JazzBar91 und moderiert von unserem Landtagskandidaten Marc Zimmermann präsentierten auch der Nove e.V., das Oberbergische Kräuterhaus und die Solawi-Oberberg ihre Aktivitäten und Ideen rund um Klimaschutz - Energie, Ernährung und bürgerliches Engagement. Gestern wurde klar, dass bei uns in Oberberg „Verlassene Geisterdörfer“ nur ein Mythos sind. Hier entstehen Zukunftsprojekte aus lokalen Ressourcen und Playern, die ländliche Netzwerke und Landschaften transformieren. Hier ist der Mensch Ausgangs- und Mittelpunkt von Innovationen. Transformationen, die sich an echten menschlichen Bedürfnissen bewiesen haben, können als #RealLabore zukunftsweisende Vorbilder zur Lösung auch urbaner Probleme dienen.
Vielen Dank für das gestrige „Fest der Zukunft“!

Link zum Video

Marc Zimmermann

 

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Mona Neubaur besucht ONI

Grüne Spitzenkandidatin in Lindlar

Schwer beeindruckt zeigte sich Mona Neubaur bei ihrem Besuch der Firma ONI Wärmetrafo GmbH in Lindlar- Niederhabbach. Die Firma hat sich aus kleinsten Anfängen inzwischen zu einem weltweit gefragten Anbieter von Wärmerückgewinnungsanlagen in der Industrie entwickelt. Besonders die Kunststoffbranche nutzt die Anlagen zur Energie- und damit Kosteneinsparung. Bei den gegenwärtig hohen Energiepreisen ist diese Technologie besonders interessant- noch viel wichtiger ist sie im Hinblick auf die notwendigen Effizienssteigerungen zur Erreichung der Klimaziele.

Das soziale Engagement der Firma hat Tradition und ist neben den herausragenden Beiträgen zur Energieeinsparung bei Industrieprozessen beispielhaft.

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Solidarität mit der Ukraine!

Angesichts des russischen Angriffs erklärt der grüne Kreisvorstand seine Solidarität mit den Menschen in der Ukraine:

Zusammen mit allen friedliebenden Bürgerinnen und Bürgern in Oberberg verurteilen wir aufs Schärfste den Bruch der europäischen Friedensordnung durch Wladimir Putin. Wir konnten uns nicht vorstellen, dass über 70 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs wieder ein Angriffskrieg auf europäischem Boden stattfinden könnte. Und doch ist die russische Armee inzwischen weit auf ukrainisches Gebiet vorgerückt, greift die Hauptstadt Kiew an, sterben Soldaten und Zivilisten.

 

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Uwe Söhnchen tritt noch einmal an

Uwe Söhnchen (Foto: Maxx Hoenow)
Uwe Söhnchen wird für Bündnis90/ DIE GRÜNEN in den Landtagswahlkampf ziehen. Seine digitale Wahl zum Direktkandidaten im Wahlkreis Oberberg I muss noch von den Mitgliedern per Brief bestätigt werden.

Am 4.2.22 fand eine digitale Mitgliederversammlung des grünen Kreisverbandes statt. Neben der Entlastung des Vorstands und der Vorstellung des Finanzplans für 2022 wurde auch über die Kandidatur zur Landtagswahl entschieden.
Eine zweite Wahlversammlung zur Bestimmung des grünen Landtagskandidaten für den Wahlkreis Oberberg I war nötig geworden, nachdem der schon gewählte Kandidat Leon Stank aus Radevormwald überraschend ein Auslandsstipendium erhalten hatte und deshalb seine Kandidatur zurückzog.
 

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Neues Bewerbungsverfahren zur Landtagswahl eröffnet

 

Leon Stank, unser für den Wahlkreis OBK I gewählter grüner Kandidat aus Radevormwald, hat dem Kreisvorstand den Rücktritt von seiner Kandidatur zur Landtagswahl angeboten. Der Grund für diesen Rücktritt liegt in der überraschenden Zusage für ein frühzeitiges  Auslandssemester, das er bereits im Februar 2022 wahrnehmen wird.  Der Vorstand stimmt mit Leon überein, dass dieses Auslandsstipendium eine echte Chance für ihn ist und wichtiger als seine Direktkandidatur zur Landtagswahl 2022.  Er hat den Rücktritt von Leon deshalb angenommen und wünscht ihm das Beste für seine Zeit in Barcelona!

Wir eröffnen damit erneut die Bewerbungsphase für die Landtagswahl im Nordkreis, Bewerbungen als Kandidat:innen sind ab sofort möglich und erwünscht. Die Nachwahl einer Landtagskandidatin oder eines Kandidaten wird Anfang Februar in einer digitalen Mitgliederversammlung stattfinden.

GRÜNE wählen ihre Landtagskandidaten

v.l.: Marc Zimmermann, Leon Stank, Sabine Grützmacher (MdB) (Foto: Marie Brück)

Auf der Mitgliederversammlung in der Halle 32 wählte der Kreisverband die Kandidaten für die Landtagswahl am 15. Mai 2022. Mit 87,5% wurde Leon Stank aus Radevormwald zum Direktkandidaten für den Wahlkreis OBK I (Nordkreis) gewählt. Marc Zimmermann aus Wiehl erhielt 93,9% der Stimmen und wird für unsere Partei im Wahlkreis OBK II (Südkreis) antreten. Sabine Grützmacher (MdB) und noch Kreissprecherin gratulierte beiden zu ihrer Wahl und rief die Mitglieder auf, mit dem gleichen Engagement in die Landtagswahl zu gehen, das auch sie in den Bundestag gebracht hat.
Vor den Wahlen verabschiedete der Kreisverband einstimmig eine Erklärung zur Weltklimakonferenz COP 26. Die Erklärung beginnt mit den Worten:
Die Welt schaut auf Glasgow: wird es der Weltgemeinschaft gelingen, die richtigen und lebensnotwendigen Entscheidungen zur Begrenzung der Erderwärmung zu treffen? In der Erklärung formulieren wir die Ziele für Oberberg, die sich aus dieser Notwendigkeit ergeben.

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Sabine Grützmacher im Bundestag!

Nach einer langen Nacht war es heute in aller Frühe endlich sicher: unsere Kandidatin wird den Oberbergischen Kreis im nächsten Bundestag vertreten!

Sabine Grützmacher Foto: Olaf-Wull Nickel

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Frauen in Führung

Auf Einladung von Bundestagskandidatin Sabine Grützmacher besuchte Alexandra Geese Panarbora in Waldbröl.
Im Gespräch wurde deutlich: Die Hälfte der Menschheit ist weiblich, aber Frauen in Führungspositionen sind noch lange keine Normalität. In der Pandemie trugen sie in vielen Familien die Hauptlast der Arbeit und mussten sich nicht nur um Kinder im Homeschooling, sondern oft genug auch um die Aufrechterhaltung der Tagesabläufe im Ausnahmezustand kümmern. Kaum zu leisten, aber wenig beachtet. In den Pflege- und Gesundheitsberufen sind alle bis über ihre Grenzen gegangen- für die weiblichen Beschäftigten kam oft noch die Familienarbeit nach der Schicht. Hier muss sich vieles in unserer Gesellschaft ändern, Applaus allein reicht nicht!

ONE-WORLD-OPEN-AIR

Die Lost Keys aus Gummersbach und als Hauptact Nina Ogot & Band
Benefizkonzert im Gummersbacher Stadtgarten zugunsten der Astrid-Lindren Förderschule in Schleiden und des we.water Projektes in Shinyalu, Kenia

Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft!

Podiumsdiskussion zur Agrarpolitik in Lindlar- Linde

Am 24.8. kamen über 90 Landwirt:innen und Interessierte nach Lindlar- Linde, um an einer Podiumsdiskussion mit Fachleuten aus dem Agrarbereich teilzunehmen. „Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft“ lautete das Motto des Abends, zu dem der grüne Kreisverband Oberberg eingeladen hatte. Bundestagskandidatin Sabine Grützmacher begrüßte den voll besetzten Saal im Haus Burger und betonte: „Wir möchten heute mit der Landwirtschaft ins Gespräch kommen. Beim Thema Landwirtschaft und Grüne dürfte schnell klar sein, diese Diskussion kann vielleicht auch mal hitzig und kontrovers geführt werden. Denn genauso wenig wie es die Landwirtschaft gibt, gibt es den einen Ansatz, Klima- und Umweltschutz und Landwirtschaft zusammenzubringen. Ich bin heute vor allem zum Zuhören hier.“

Der agrarpolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion, Friedrich Ostendorff war mit seiner Nachfolgerin im Wahlkreis Coesfeld II, Dr. Anne-Monika Spallek, nach Linde gekommen. Er wird dem nächsten Bundestag nach insgesamt 16 Jahren nicht mehr angehören. Auf dem Podium diskutierten außerdem Dorle Gothe, Vorstandsvorsitzende der Regionalwert AG Rheinland, Michael Alterauge aus dem Vorstand des Bundesverbands der Milchviehhalter (BDM) und Christian Felbeck, Vorsitzender der Ortsbauernschaft Hückeswagen und im Vorstand der Kreisbauernschaft Oberberg.

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Der Bundestags-Wahlkampf beginnt- anders

Der Wahlkampf zur Bundestagswahl hat begonnen. Unsere Kandidatin Sabine Grützmacher bewirbt sich um einen Platz im neuen Bundestag, und dabei unterstützt sie der ganze Kreisverband und ist mit ihr unterwegs, um die Wählerinnen und Wähler anzusprechen. Sabine wird an Podiumsdikussionen teilnehmen, Unternehmen und Initiativen besuchen und mit GRÜNEN aus Oberberg, dem Landtag, dem Bundestag und dem Europäischen Parlament eigene Veranstaltungen anbieten.

Wir wollen diesen Wahlkampf anders führen. Es geht um die wichtigen Themen, die unsere Zukunft bestimmen werden- Klima, Gerechtigkeit und zukunftsfähige Politik. Wir werden in diesem Wahlkampf keine Plakatschlacht führen und niemanden mit Kugelschreibern zu überzeugen versuchen. Wir setzen unser Wahlkampfbudget lieber für Kulturveranstaltungen wie das Benefizkonzert ein, mit dem wir die Künstler und Veranstalter unterstützen und die Besucher um Projektspenden bitten.
Es geht um Glaubwürdigkeit und Konzepte unserer Kandidat*innen. Sabine Grützmacher betont dazu:

"Mir geht es vor allem darum, in den direkten Kontakt zu den Menschen zu treten, und das ist gar nicht so leicht. Denn obwohl "Die Politik" überall kritisiert wird und vermutlich jede*r eine Meinung über "die Politiker" hat, überprüfen nur die Wenigsten ihre eigene Haltung im persönlichen Gespräch. Ich biete Ihnen dazu Gelegenheiten. Nutzen Sie diese!"

Für alle unsere Veranstaltungen gelten die GGG Regeln. Alle Teilnehmer*innen müssen geimpft, genesen oder aktuell getestet sein (bitte nicht älter als 48 h).

GRÜN Kickern am Alten Bahnhof in Marienheide (Bild: Seb Schäfer)  GRÜNES GARTEN CAFÈ auf dem BIOLAND Hof Pentinghausen (Bild: Seb Schäfer)

 

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Oberbergische GRÜNE bei der Menschenkette von „Alle Dörfer bleiben“ dabei!

Zusammen mit insgesamt etwa 2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bildeten die Mitglieder von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN Gummersbach und Oberberg am 07. August 2021 eine Menschenkette zwischen den Dörfern Lützerath und Keyenberg.

Diese Menschenkette markiert laut Veranstalter*innen die 1,5-Grad-Grenze, welche in Sachen Erderwärmung gemäß dem Pariser Klimaschutzabkommen nicht überschritten werden darf. Ebenso markiert sie die Grenze für die Bagger von RWE und die Menschen stellten sich symbolisch schützend vor die jahrhundertealten Dörfer, vor ihre Gärten und Kirchen.

 

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Wunderwerk Holzbau?!


Am 30. Juli stellte Gerd Ribbeck von der Fa. MCB Holzbau im Waldbröler Netzwerkgarten zusammen mit Bundestagskandidatin Sabine Grützmacher und Kreissprecher Marc Zimmermann die vielfältigen Vorteile der Massivholzbauweise für Wohn- und Gewerbebauten vor.
Nachhaltige Baumaterialien - schnelle und saubere Ausführung - gesundes Wohnklima, das sind nur einige der Vorzüge von Bauen mit Holz aus heimischen Wäldern.
Betonbaustoffe haben einen riesengroßen "Carbon Footprint" durch die energieintensive Zementherstellung, bei der auch große Mengen Kohlenstoff beim Brennen des Kalkgesteins freiwerden. Zudem benötigen Massivbauten aus Stein oder Beton ein sehr starkes Fundament und hohe Transportlasten und -wege, denn das Material ist schwer. Nadelholz wiegt nur ein Fünftel von Beton, bei einer Bauweise mit vorgefertigen Wand- und Deckenelementen sind nur 10% der Transporte notwendig, die eine massive Bauweise verursacht.

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GRÜNER Erfolg – Natürliche Agger- Flusslandschaft bleibt vorerst erhalten!

So naturnah kann ein Fluss aussehen- wenn er nicht aufgestaut wird. In Engelskirchen hat die Bezirksregierung in 2019 angeordnet, dass das Stauwehr in Ohl- Grünscheid geöffnet werden muss. Das hundert Jahre alte Wehr ist korrodiert und entspricht nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards. Die Agger hat sich daraufhin ihr neues Bett geschaffen und der Natur Raum gegeben. Nun wollte der Betreiber die Agger wieder aufstauen.

 

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Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys: „Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung“

JEDER MENSCH IST EIN KÜNSTLER

 

Es ist nicht auszuschließen, dass die Grünen bald eine Bundeskanzlerin stellen werden. Sie sind aus der jüngeren Politikgeschichte nicht mehr wegzudenken. Ebenso wenig ist Joseph Beuys (1921-1986) aus der jüngeren Kunstgeschichte wegzudenken. Er wäre dieses Jahr 100 Jahre alt geworden.

Kann man sich die Grünen vorstellen ohne Beuys? Ja. Beuys gehörte neben Petra Kelly zwar zu den prominentesten Gründungsmitgliedern. Sein «Aufruf zur Alternative» trug Ende 1978 zur Bildung der frühen Parteiprogramme bei. Er trat im März 1979 in Frankfurt a.M. für das bürgerlich-ökologische Listenbündnis «Sonstige Politische Vereinigung/Die Grünen» für die Europaratswahl an. Er engagierte sich auf Podien, in den Medien und in Fußgängerzonen für den Wahlkampf. Er stellte sein Atelier zur Verfügung, spendete Geld, entwarf ein Motiv für ein Wahlplakat.


 Bildnachweise

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Wir fordern die Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans in Oberberg!

Zur Vorstellung des Nationalen Radverkehrsplans 3.0 durch Minister Scheuer nimmt der Kreisverband Oberberg Stellung:

Mit dem Fahrrad zur Arbeit, in den Urlaub radeln, Lasten per Rad transportieren - dafür braucht es eine sichere und lückenlose Radinfrastruktur. Sie ist auch die Voraussetzung, Menschen dafür zu gewinnen, vom Auto aufs Fahrrad umzusteigen, oder ganz auf das Auto zu verzichten.

Für uns spielt das Fahrrad, neben den öffentlichen Verkehrsmitteln und der Elektromobilität eine zentrale Rolle, um der Klimakrise entgegen zu wirken. Der  Ausbau eines zusammenhängenden, sicheren Radwegenetzes, die Stärkung von Radpendlerverkehr und  Radtourismus und das Fahrrad im urbanen Lasten- und Wirtschaftsverkehr - das sind die Hauptpunkte des Nationalen Radverkehrsplans 3.0, der diese Woche in Berlin vorgestellt wurde.

Im Oberbergischen Kreis sind wir  weit davon entfernt. "Beispiele verfehlter Fahrrad-Verkehrspolitik sind bei den neuesten Strassenbauprojekten des Kreises zu bestaunen. Kreisverkehr Bielstein - kein durchgehender Radweg im Kreisel, K48 in Wiehl ohne Radweg auf der neuen breiten abknickenden Vorfahrt der Wülfringhauser Strasse. Die Sanierung der K 18 in Wipperfürth- auch ohne Radweg ", sagt Marc Zimmermann, unser Kreissprecher und Mobilitätsexperte. Während sich eine Reihe von Kommunen in NRW und auch in Oberberg schon auf den Weg gemacht und mit Fördermitteln des Landes ihr Radwegenetz verbessert haben, verweigern die politisch Verantwortlichen im Kreis  die notwendigen Schritte. Ein Haushaltsantrag unserer Kreistagsfraktion für eine mit 1,7 Mio ausgestattete Oberbergische Radwegeinitiative lehnte die CDU ab. Ein Haushaltsantrag für Maßnahmen zur Verbesserungen der Radfahrersicherheit  wurde vom Gemeinderat Marienheide ebenfalls abgelehnt.

In Oberberg wollen wir von den 81.000 Berufstätigen, die hier täglich im Nahbereich mit dem Auto pendeln, mindestens 30%  für das Rad begeistern. Doch die Entwicklung einer besseren Radinfrastruktur stagniert, obwohl Geld dafür vorhanden ist. Nun müssen die Kommunen und der Kreis die erforderlichen Eigenmittel bereitstellen, um die Fördermittel von Bund und Land abrufen zu können.

Wir fordern deshalb die politisch Verantwortlichen im Kreishaus auf, die dringend notwendige  Klima- und Verkehrswende nicht weiter zu behindern und damit zu verzögern!

https://nationaler-radverkehrsplan.de/de

Earth Day 2021 - Aufbruch ins ökologische Zeitalter?

Aufbruch ins ökologische Zeitalter?

Sabine Grützmacher zur Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock:

"Wir brechen auf in die sozial-ökologische Zeit"

Radio Berg Interview mit Sabine Grützmacher   Videolink zum Interview mit Radio Berg

Wir freuen uns sehr über diese Entscheidung! Wir werden für und mit Annalena einen engagierten Wahlkampf für eine neue sozial-ökologische Politik und einen neuen Politikstil führen. Wir wollen die Menschen mitnehmen, denn wir machen Politik für Menschen und die Zukunft unserer Kinder und Enkel.

 

Update: Zwei Oberbergerinnen auf der GRÜNEN Liste für Berlin!

Neben unserer Direktkandidatin Sabine Grützmacher hat es noch eine zweite GRÜNE aus unserem Kreisverband auf die NRW- Reserveliste geschafft: mit Kim Schröter (23) aus Wiehl ist jetzt auch die Grüne Jugend Oberberg  vertreten.

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Sabine Grützmacher erhält ihr Ticket für Berlin

Auf der hybriden Landesdelegiertenkonferenz erhielt unsere Bundestags- Direktkandidatin Sabine Grützmacher den aussichtsreichen Platz 25 auf der Landesliste. Wir freuen uns sehr über diesen großen Vertrauensbeweis für Sabine durch die nordrhein- westfälischen Delegierten unserer Partei! Danke für Eure Unterstützung!

Videolink

Hier der Link zur Bewerbungsrede von Sabine Grützmacher auf der LDK


Mit Sabine in Berlin wird es einen weiteren Schub für eine sozial-ökologische Politik auch für Oberberg geben, da sind wir sicher. Mit einer fulminanten Bewerbungsrede hat sie nicht nur die Delegierten aus ganz NRW überzeugt, sie wird auch viele Wählerinnen und Wähler aus Oberberg für den längst überfälligen Wechsel zu einer zukunftsfähigen Bundespolitik begeistern.

Kreistag: Haushalt muss neu berechnet werden

Die konservative Kreistagsmehrheit lehnt alle GRÜNEN Anträge grundsätzlich ab, egal was darin steht. Doch am 25.3.2021 ging etwas schief: wir hatten den Antrag gestellt, die Spardose des Kreises zu öffnen, um mitten in der schwersten Wirtschaftskrise seit dem Krieg die Kommunen nicht noch stärker zu belasten. Diesen Antrag ließen wir geheim abstimmen- und er wurde mit Stimmen aus den Fraktionen von CDU und FDP/FWO/DU angenommen. Diesen Antrag kann man hier nachlesen.

Hier lesen Sie unsere Haushaltsrede, die von den Fraktionssprecherinnen Andrea Saynisch und Marie Brück gehalten wurde.

„Oberberg zukunftsfest machen - der Doppelhaushalt 2021/2022 stellt Weichen“

Sehr geehrter Herr Landrat,
werte Kolleg*innen,
liebe Mitbürger*innen,

alles ist anders in diesen Zeiten. Es ist ein seltsames Gefühl geworden, in solch großen Gruppen gemeinsam Vorort zu tagen. Aber Politik lebt eben auch vom lebendigen Disput.

Dennoch – Corona hat mit aller Wucht unser Leben verändert, hat zu unvorstellbaren Kraftanstrengungen geführt. Die Pandemie legt Schwächen schonungslos offen, sie stellt Zukunftsfragen dringlich und scharf.

Die Digitalisierung in Bildung, Einzelhandel und auch in unserer Verwaltung war bei Weitem nicht so weit entwickelt, wie sie es angesichts von Distanzunterricht und Lockdown hätte sein müssen. Prioritäten wurden verschoben und es musste so Einiges nachgeholt werden, wo manche dachten, wir hätten noch Zeit.

Die Pandemie hat auch zu einem Nachdenken darüber geführt, was wirklich zählt: Der Wert persönlicher Begegnung - Wer wirklich systemrelevant ist - Wie wichtig ein funktionierender Staat und das ehrenamtliche Engagement sind.

Ich möchte an dieser Stelle all den vielen Menschen danken, die in den vergangenen 12 Monaten und auch ganz aktuell heute dazu beitragen, dass der Laden am Laufen gehalten wird. Es tut gut zu sehen, dass viele aufmerksam geschaut haben, wer braucht jetzt unsere Unterstützung? Diese Krise fordert uns heraus Solidarität neu und konkret zu leben.

Ich glaube, wir haben in Oberberg Handlungswillen gezeigt, haben unbürokratisch Hilfen auf den Weg gebracht. Wir müssen uns auch weiter kümmern um die, denen es schlecht geht oder denen droht, abgehängt zu werden. Hinschauen, wo ein Lockdown zu mehr Gewalt gegen Frauen führt oder Bildungsungerechtigkeit verschärft wird.

Wir leben in einer Phase schwieriger politischer Entscheidungen. Große Veränderungen sind nötig und große Veränderungen finden statt. Große Veränderungen führen aber auch zu großen Unsicherheiten. Ganze Gruppen von Menschen erleben heute eine Politik zwischen allerhöchsten Anstrengungen und nur allzu menschlichem Versagen, im Verbund mit bisweilen unverständlichen Widersprüchen.

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Kreisverband wählt Sabine Grützmacher zur Direktkandidatin

Wahlversammlung zur Bundestagswahl 2021:

In der ersten hybriden Aufstellungsversammlung einer oberbergischen Partei hat der Kreisverband von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN am Samstag Kreissprecherin  Sabine Grützmacher zu seiner Kandidatin im Bundestagswahlkampf nominiert. Mit  100%iger Zustimmung votierten  die Mitglieder in der Halle 32 und zu Hause an ihren Endgeräten  für die 35-jährige Gummersbacherin.  

Zuvor hatte Sven Giegold, Sprecher der deutschen Gruppe der European Greens , als Gastredner die große Bedeutung der nächsten Bundestagswahl beschrieben und die GRÜNEN Forderungen an Politik und Gesellschaft für die nächsten Jahre skizziert.  Mitten in der 3. Welle der Corona- Pandemie beschrieb er die wirklichen Herausforderungen durch die Klimakrise und den Verlust der Artenvielfalt. Die Bedrohungen des sozialen Friedens durch konsequenten Klimaschutz beschrieb er als lösbar, wenn alle Maßnahmen stets von ihren Auswirkungen auf die Schwächsten in der Gesellschaft her gedacht und dann auch sozial gerecht gestaltet werden.

So definiert auch Bundestagskandidatin Sabine Grützmacher ihren zukünftigen Weg nach Berlin. Als Mit- Geschäftsführerin einer sozialen Bildungsgesellschaft hat sie täglich mit den Auswirkungen ungerechter gesetzlicher Regelungen zu tun. In der Bekämpfung von Steuerflucht und Steuervermeidung weiß sie sich einig mit  Sven Giegold, der sich in diesem Bereich allgemeine Anerkennung in ganz Europa verdient hat.  Die vielfältigen Möglichkeiten der EU- Förderung  auch für Oberberg nutzbar zu machen ist eines ihrer Kernziele, bei dessen Umsetzung sie ihre Erfahrung als EU- Fundraiserin einbringen kann.  Dabei legt sie großen Wert auf die Geschlechtergerechtigkeit: Ob gleicher Lohn für gleiche Arbeit oder der Vorteil einer Frauenquote zur Herstellung von Chancengleichheit, Sabine Grützmacher bringt die Erfahrungen aus ihrer täglichen Arbeit  in die politische Diskussion ein und kann GRÜNE Forderungen extrem glaubwürdig vermitteln.

Der große Rückhalt im Kreisverband mit einem Wahlergebnis ohne Gegenstimmen bestätigt die von Sven Giegold festgestellte Einigkeit und  starke Motivation der GRÜNEN auch in Oberberg.  Nach ihrer Wahl schenkte der Kreisverband seiner frisch gekürten Kandidatin einen grünen Reisetrolley für ihren Weg nach Berlin- mit dem Motto des am Vortag vorgestellten Wahlprogramms  für den 26. September:

Sabine,  #ALLES IST DRIN!

Die Reden von Sabine Grützmacher und Sven Giegold können in unserem YouTube Kanal abgerufen werden unter

https://www.youtube.com/watch?v=qEeHw09llxA

"Trauer"Tag des Artenschutzes

Der heutige TAG DES ARTENSCHUTZES ist ein trauriger Tag.

Weltweit und auch in Oberberg geht die Zahl aller Arten und die Individuenzahl immer stärker zurück. Die Ursache ist in fast allen Fällen der Mensch und seine Handlungen, mittelbar und unmittelbar. Seltene Arten sind ihrer Existenz bedroht, illegaler Handel und die Zerstörung der Lebensräume sind vielfach die Ursachen, an die dieser Aktionstag erinnert. Aber auch Krankheiten können ganze Populationen gefährden. So wird der auch bei uns heimische Feuersalamander von einer Pilzerkrankung bedroht, Batrachochytrium salamandrivorans – Salamanderfresser genannt.Feuersalamander (Bild: CC BY-SA 3.0)

Kahlschlag (Foto:privat)

Natürlich gibt es auch Ausnahmen, denn manche Tier- und Pflanzenarten profitieren von den Bedingungen, die wir Menschen schaffen. So vermehren sich eingewanderte Exoten wie der Waschbär, das Drüsige Springkraut oder die Gelbfieber-Mücke, denen steigende Temperaturen oder unbewirtschaftete Täler optimale Lebensbedingungen bieten. Aber das sind die Ausnahmen- und mit der Massenvermehrung der Borkenkäfer in den letzten Jahren erlebt die oberbergische Landschaft eine noch nie dagewesene, schockartige Veränderung. 

Wir sehen Kahlschläge von 10 Hektar und mehr, die es aus ökologischen Gründen eigentlich zu vermeiden gilt. Doch die Förster und Waldbesitzer sehen angesichts des Absterbens nahezu aller Fichten über 40 Jahren keine andere Möglichkeit als den Einsatz der größten Holzerntemaschinen, die es gibt. Innerhalb von Tagen werden Tausende toter Fichten maschinell gefällt, die Jahrzehnte für ihr Wachstum gebraucht haben.

 

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Kreisvorstand neu gewählt!

Wir haben einen neuen Vorstand:

Mit sehr großer Beteiligung von 55,7 % haben die Grünen Mitglieder in der ersten Briefwahl des Kreisverbands den neuen Kreisvorstand gewählt.  Coronabedingt musste die seit einem Jahr verschobene Jahresmitgliederversammlung am 6. Februar online stattfinden.  Vorstandsberichte und auch die Berichte der Kassenprüfer wurden den Mitgliedern in einer gut besuchten Videokonferenz vorgetragen. Alle Kandidat*innen für den Vorstand stellten sich so vor.  Die  Abstimmungen und Wahlen fanden dann rechtssicher per Brief statt.

Der alte Vorstand wurde mit 140 Stimmen (95,8%) entlastet, der Finanzplan für 2021 erhielt eine Zustimmung von 84%.

   

Die wieder zur Wahl angetretenen Sprecher*innen Sabine Grützmacher und Marc Zimmermann wurden mit  96% (Grützmacher) und 91% (Zimmermann) für die kommenden 2 Jahre gewählt. Ebenso mit 91%  bestätigt wurde Konrad Gerards als Kreiskassierer. Komplettiert wird der Vorstand mit den Beisitzerinnen Kim Schröter (Wiehl), Barbara Romanowski und Katja Wiesenthal (Waldbröl) und als Beisitzer Dr. Michael Pehlke aus Wipperfürth  und  Philippe Bergmann aus Nümbrecht  die alle mit großen Mehrheiten von 68-78% gewählt wurden.

Der neue Kreisvorstand tritt heute, 26.2.21 zu seiner ersten Sitzung zusammen. Auch diese wird wieder virtuell stattfinden.  In ihrer Bewerbungsrede hatte sich Sabine Grützmacher für die starke Unterstützung der Mitglieder für ihre Kandidatur zur Bundestagswahl im Herbst bedankt und angekündigt, im Falle eines Einzugs in den Bundestag ihr Sprecherinnenamt nieder zu legen.  Marc Zimmermann kündigte an, für den Herbst einen starken Wahlkampf organisieren zu wollen und dabei das Mobilitätsmanagement  im Oberbergischen Kreis zu seinem Schwerpunktthema erklärt.

Politischer Aschermittwoch Oberberg

In diesem Jahr ist der Karneval ausgefallen- mit Abstand und ohne Versammlungen wegen des Infektionsschutzes in der Corona- Pandemie ist das Feiern schwierig.

Klimafasten- Grüne Post WiehlKann man also überhaupt fasten, wenn man vorher nicht gesündigt hat?

Wir sagen: Ja, man kann und muss sogar fasten. Unsere industrialisierte Welt versündigt sich an unseren Lebensgrundlagen seit mehr als hundert Jahren. In den letzten Jahrzehnten haben Naturverbrauch und Treibhausgasemissionen exponentiell zugenommen. Unser blauer Planet wird das überleben, die Menschheit allerdings nur, wenn sie ihr Verhalten ändert.

Deshalb gibt es den Aufruf zum KLIMAFASTEN.

Unser Ortsverband Wiehl hat dazu eine lesenswerte Ausgabe seiner Grünen Post herausgebracht. Lesen sie hier, wie wir unseren Lebensstil ändern können- nicht nur in der Fastenzeit.

Auf das unsere Enkel einmal sagen können: O Kósmos Anésti!
(orthodoxer Ostergruß- leicht abgewandelt)

 (Ein Klick auf das Bild öffnet den PDF-Reader)

Die Wiehltalbahn hat Zukunft- Mobilitätsmanagement für Oberberg

Am 30. Januar lud der GRÜNE Kreisverband zum Digitalen Neujahrsempfang.

Arndt Klocke (MdL)Umweltfreundliche Mobilität für alle: schnell, bezahlbar und lückenlos. Das ist die Zielvorstellung Grüner Verkehrspolitik auch im Oberbergischen Kreis. Doch hier stehen wir noch ganz am Anfang. Über 30% der CO²-Emmissionen aus Deutschland generiert der Verkehrssektor - eine Verkehrswende ist also zwingend erforderlich, wenn wir die gesetzten Klimaziele erreichen wollen. Ohne einen Ausbau des Schienenverkehrs wird das nicht gelingen. Welche Rolle kann die Wiehltalbahn dabei konkret spielen? Zu diesem wichtigen Thema lud der Kreisverband von Bündnis90/DIE GRÜNEN am vergangenen Samstag zu seinem virtuellen Neujahrsempfang 2021 neben Arndt Klocke, dem verkehrspolitischen Sprecher der Grünen im Düsseldorfer Landtag auch Experten des Förderkreises zur Rettung der Wiehltalbahn e.V. zur öffentlichen Diskussion ein. Über 40 Interessierte und Aktivisten sammelten sich dazu an ihren Bildschirmen und bereicherten den Abend mit wichtigen Fragen.

Opens external link in new windowHier gehts zur Aufzeichnung des Neujahrsempfang

 

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Die Wiehltalbahn hat Zukunft!

Digitaler Neujahrsempfang

Die Reaktivierung der Wiehltalbahn ist ein ehrgeiziges Ziel unserer grünen Kreispolitik, das wir zusammen mit vielen Fachfrauen und -männern in der Region seit Jahrzehnten verfolgen. Mit der Kommunalwahl und unter dem Eindruck der Klimakrise haben sich neue Möglichkeiten eröffnet, der politische Widerstand scheint schwächer zu werden. Dennoch gibt es noch viele Zauderer und Behinderer, die eigene Ziele verfolgen. Aber der Bohrer ist an diesem harten und sehr dicken verkehrspolitischen Brett angesetzt, jetzt gilt es, ihn auch in Bewegung zu halten!

Wir freuen uns deshalb, zu unserem digitalen Neujahrsempfang am 30. Januar ab 19:00 Uhr einladen zu können. Hauptgast ist der verkehrpolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Arndt Klocke. Zusammen mit weiteren Bahn- und Verkehrsexperten möchten wir Schwung in die Debatte rund um die Wiehltalbahn bringen. Wir freuen uns über Eure zahlreiche Teilnahme.

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12.01.2021

Die Fraktionen von CDU, SPD, B’90/DIE GRÜNEN, FDP/FWO/DU, UWG, und DIE LINKE erklären zur aktuellen Pandemielage in Oberberg:

Der Oberbergische Kreis war am Wochenende mit einer Inzidenz von über 292 trauriger Spitzenreiter und Corona Hotspot in NRW. Das ist nicht nur auf statistische Ursachen zurückzuführen. Die von der Kreisverwaltung mitgeteilten Zahlen und Erläuterungen weisen darauf hin, dass diese Entwicklung überwiegend von privaten Treffen vorangetrieben worden ist. Offizielle Veröffentlichungen werden nicht ausreichend wahr- und ernstgenommen. Das Risikobewußtsein ist nicht sehr ausgeprägt und führt zu leichtsinnigem und unangemessenem Verhalten der Menschen.

In dieser Situation appellieren wir an die Bürger: Nehmen Sie die Gefährdung ernst! Übernehmen Sie Verantwortung für sich und andere! Wir sehen alle gesellschaftlichen Kräfte in der Verantwortung, deutlich und nachdrücklich für die notwendigen Schutzmaßnahmen und maximale Einschränkung der sozialen Kontakte einzutreten und alle Bürger von der Notwendigkeit dieser drastischen Maßnahmen zu überzeugen.

 Unsere Demokratie lebt von der Verantwortungsübernahme und Beteiligung. Damit unterscheiden wir uns von Autokratien und Diktaturen. Aber nur ein verantwortungsbewusstes Verhalten aller Bürger trägt dazu bei, gemeinsam das menschliche Leid durch diese Pandemie zu begrenzen und die bis jetzt schon hohen Verluste von Menschenleben nicht immer weiter in die Höhe zu treiben.

Das Corona-Virus ist gefährlich! Aktuell sterben ca. 40 Prozent mehr Menschen als in normalen Jahren. Hauptursache ist die Corona-Infektion, die vorwiegend durch Feintröpfchen in der Raumluft von geschlossenen Räumen verursacht wird, in denen sich mehrere Personen aufhalten. 10 Prozent der Erkrankten müssen im Krankenhaus behandelt werden, und jeder Dritte davon muss auf eine Intensivstation. Die Sterblichkeit ist gegenüber einer schweren Grippe-Erkrankung um ein Vielfaches höher. Alle weltweiten wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen die schweren und tödlichen Verläufe, die unser Gesundheitswesen extrem belasten. Wenn diese Entwicklung anhält, werden unsere Krankenhäuser ihre Aufgaben nicht länger leisten können. Das bedeutet: Schwerkranke können nicht mehr ausreichend behandelt werden, Patienten versterben. Das kann jede und jeden betreffen, auch junge und bisher gesunde Menschen. Dafür gibt es bereits viele Beispiele. Auch Menschen mit mittelschweren und leichten Verläufen leiden oft noch monatelang an den Folgen der Corona-Infektion. Schwäche, hochgradige Müdigkeit, Konzentrationsstörungen oder Geschmacks- und Geruchsverlust sind häufig. Eine ursächliche Behandlung einer Covid-19-Infektion ist bislang nicht möglich. Die einzige Behandlungsmöglichkeit bei schwerwiegendem Verlauf ist der Versuch, geschädigte Organfunktionen zu stabilisieren. Das gelingt nicht immer.

Aktuell wissen wir noch nicht, wann die begonnenen Impfungen im Stande sein werden, jeden Einzelnen und die Gesellschaft ausreichend zu schützen. Wir erwarten eine deutliche Verbesserung erst in der zweiten Jahreshälfte. Was uns bis dahin schützt, ist eine maximale Reduzierung aller sozialen Kontakte. Verzichten Sie auf alle nicht absolut notwendigen Besuche. Achten Sie auch bei Freizeitaktivitäten auf die Anzahl der Personen. Halten Sie alle anderen wichtigen Maßnahmen ein: Abstandhalten, Maskentragen und Lüften. Wechseln oder waschen Sie ihre Maske regelmäßig. Nehmen Sie diese Dinge ernst!


gez.:  Michael Stefer (CDU), Ralf Wurth (SPD), Andrea Saynisch (GRÜNE), Reinhold Müller (FDP/FWO/DU), Klaus Solbach (UWG), Jan Köstering (DIE LINKE)

Presseerklärung

Bezirksratsvotum für Sabine Grützmacher

Sabine GrützmacherAm 11.12.2020 tagte der Grüne Bezirksverband Mittelrhein. In einer Online-Sitzung wurden die letzten Voten für die Landesliste zur Bundestagswahl 2021 vergeben.

Wir freuen uns sehr, dass unsere Sprecherin Sabine Grützmacher mit 88% der Stimmen die Unterstützung der 11 GRÜNEN Kreisverbände aus dem Rheinland erhalten hat. Ihre Vorstellung überzeugte die Delegierten des Bezirksrats, die mit ihren Empfehlungen die Zusammensetzung der NRW Reserveliste von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN maßgeblich gestalten. Aus dem Bezirksverband Mittelrhein, der weitgehend das Gebiet des Regierungsbezirks Köln abbildet, werden zur Landesdelegiertenkonferenz am 26.-28.Februar 2021 neben den MdBs Katharina Dröge und Sven Lehmann aus Köln sowie Oliver Krischer aus Aachen auch 5 neue Bewerber*innen für die Landesliste nominiert.

Die Bergischen Kreise sind mit Maik Außendorf und Sabine Grützmacher vertreten.
Der Kreisverband Oberberg wird auf seiner Mitgliederversammlung am 6.Februar 2021 über die oder den Bundestagskandidat*in entscheiden. Nach den einstimmigen Voten von Kreisausschuss, Kreisvorstand und Kreistagsfraktion ist die Entscheidung des Bezirksrats eine große Unterstützung für die Bewerbung unserer Kreissprecherin um einen aussichtsreichen Platz auf der Landesliste der GRÜNEN in NRW.

Kreistagsmitglieder verabschiedet

Ausscheidende Kreistagsmitglieder wurden verabschiedet und geehrt Bild: OBK

Vier GRÜNE wurden auf der letzten Kreistagssitzung für ihr langjähriges politisches Engagement geehrt.

Die Sitzung fand unter Coronabedingungen in der Schwalbe Arena statt- mit viel Abstand. Landrat Hagt muste wegen eines möglichen Corona Kontaktes fernbleiben und wurde von Prof. Wilke vertreten.
Verabschiedet wurden aus unserer Fraktion:

Robert Nietsch nach 5 Jahren im Kreistag,
Jürgen Grafflage nach 11 Jahren im Kreistag,
Angelika Vogel nach insgesamt 17 Jahren im Kreistag,
Helmut Schäfer nach 26 Jahren im Kreistag, davon 17 Jahre als Fraktionssprecher.

Damit geht eine Ära zu Ende, die von einem ständigen Kampf gegen die Beharrungskräfte konservativer Denkmuster geprägt war. So in der Verkehrspolitik, wo unsere Anträge für ein integriertes Mobilitätskonzept immer wieder abgelehnt wurden- inzwischen wollen CDU und Verwaltung selber ein solches Programm. Oder beim Klimaschutz, den wir schon in den 90er Jahren auf die Kreistagsagenda gebracht haben, und den die CDU noch unter Landrat Jobi wieder von ihrer Tagesordnung gestrichen hatte. Mittlerweile stellen sich alle Parteien als Vorreiter der Klimawende dar, lassen aber ambitionierte Entscheidungen vermissen. In der letzten Kreistagssitzung ging es dann auch um unseren Antrag, die wegweisende EU- Biodiversitätsstrategie 2030 auch zum Leitbild für die oberbergische Politik zu machen. Auch dem mochten die anderen Parteien nicht zustimmen.
Dazu Helmut Schäfer in seiner letzten Rede:

"Ich bedauere es sehr, dass ich Landrat Hagt nicht zu meinem Abschied aus dem Kreistag noch einige persönliche Worte zum Thema Biodiversität und Klimaschutz sagen kann. Als Herr Hagt KUNO mit viel Getöse im Kreistag einbrachte und dabei Begriffe benutzte, die man aus seinem Mund nicht kannte (Klimaschutz, Artenvielfalt, Biodiversität,..), verband er dieses mit der Ankündigung, dies sei ein erster Aufschlag. Jetzt seien andere gefordert und sollen ihre Beiträge liefern. Damit muss er uns gemeint haben, denn von anderen Fraktionen war nichts zu erwarten. Diese Einschätzung war richtig. Doch unsere Anregungen sind alles andere als willkommen. Das unsägliche Industrie- und Gewerbeflächenkonzept vor dem Hintergrund von KUNO einer kritischen Überprüfung zu unterziehen, war absolut unerwünscht. Genauso erging es unserer Forderung im Umweltausschuss, die Biodiversitätstrategie der EU zu begrüßen und in KUNO einzuarbeiten- das wurde im Umweltausschuss strikt abgelehnt. Die Verwaltung legte zwar eine vierseitige Stellungnahme zum Antrag vor, die wir begrüßen. Doch zum Schluss ist Herrn Herhaus die Tinte ausgegangen und der letzte Satz fehlt. Dieser hätte lauten müssen: Die Verwaltung begrüßt den grünen Antrag und arbeitet die EU-Biodiversitätsstrategie in KUNO ein. Dazu fehlte Ihnen, Herr Herhaus, der Mut!"

Lieber Helmut, wir danken Dir und den anderen Mitgliedern der GRÜNEN Fraktion für eure unermüdliche Arbeit für ein lebenswertes, grünes Oberberg!

Kein Grad mehr- Handeln statt Reden!

Weltweit sind am 25.09.2020 Hunderttausende Menschen für eine konsequentere Klimaschutzpolitik auf die Straße gegangen. Auch aus Oberberg hat sich eine große Gruppe von Klimaschützern an der Demonstration von Fridays for Future in Köln beteiligt. Zwischen den Zielen des Paris-Abkommens und der Umsetzung klaffen gewaltige Lücken- darauf haben wir noch einmal nachdrücklich hingewiesen.

Auf dem Weg nach Köln- oberbergische Klimaschützer ohne Parteigrenzen (Bild:privat)

Auf dem Weg nach Köln- oberbergische Klimaschützer ohne Parteigrenzen   (Bild:privat)

Auch für Oberberg wurden jetzt vom Kreis nach einem bundesweit standardisierten Verfahren Ergebnisse zu den Treibhausgasemissionen des Energieverbrauchs und des Verkehrs vorgelegt. Dem privaten Sektor und dem Verkehr kommen dabei entscheidende Verantwortung zu. In beiden Bereichen steigen die Klimagasemissionen immer noch. Um diese Entwicklung umzukehren, muss der Anteil erneuerbarer Energien weiter stark ausgebaut werden. Es zeichnet sich besonders auch die Notwendigkeit einer beschleunigten Abkehr vom motorisierten Individualverkehr vor allem im Nahbereich deutlich ab. Nötig ist ein massiver Ausbau des Radwegenetzes.   Mehr »

Wir sagen Danke!

Dem Dank unseres Ortsverbands in Engelskirchen können wir nichts hinzufügen- auch für ganz Oberberg gilt:

Was jetzt wichtig bleibt

Grüner Wahlerfolg bei der Kommunalwahl

von Notker Schneider

Bei der Kommunalwahl NRW 2020 haben Bündnis 90/Die Grünen mit großem Abstand vor den anderen Parteien an Stimmen zugelegt und die Zahl ihrer Sitze im Gemeinderat verdoppeln können! Damit ist das wichtigste Ziel für die Wahl erreicht: Sechs Sitze im Gemeinderat - an Grün geht kein Weg mehr vorbei! Mit Heike Waßer, Helmut Schäfer, Andreas Dietrich, Karl Lüdenbach, Susann Wilke und Christoph Glaß steht eine starke Fraktion für die Ratsarbeit bereit, die sich der Unterstützung durch den wachsenden Ortsverband sicher sein darf! Mit über 18% der Stimmen haben die Grünen in Engelskirchen ihr bestes Kommunalwahlergebnis erzielt und bewiesen, dass das Ergebnis der Europawahl 2019 keine Eintagsfliege bei einer von manchen für "unwichtig" gehaltenen Wahl war.    Mehr »

GRÜNE sind eindeutige Gewinner der Kommunalwahl!

Über 8% haben Bündnis90/ DIE GRÜNEN im Oberbergischen Kreis zugelegt, sie sind damit die eindeutigen Gewinner dieser Kommunalwahl. CDU und SPD haben mehr als 10% gegenüber 2014 verloren, damit haben die Wähler sehr klar gemacht, was sie von der Politik in den kommenden 5 Jahren erwarten.

GRÜN kommt! v.l. Andrea Saynisch, Sabine Grützmacher, Marc Zimmermann, Ralph Krolewski (Bild:privat)

Wir freuen uns sehr über dieses großartige Ergebnis für uns GRÜNE und die sich daraus ergebenden Perspektiven für den Oberbergischen Kreis. Wir interpretieren den Wahlausgang als Auftrag der Wähler*innen an uns, in den kommenden 5 Jahren eine stärkere Rolle in der Kreispolitik zu übernehmen. Wir Oberbergische GRÜNE werden uns dabei auf die Handlungsfelder unserer Wahlaussagen konzentrieren. Überlegungen zu möglichen Bündnissen werden wir jetzt auf der Grundlage des Wahlergebnisses und in aller Ruhe anstellen. Zusammen mit unserem Kreisverband werden wir dann in den Gremien die Entscheidung über Verhandlungen und eine Zusammenarbeit mit den anderen Parteien treffen. Vorfestlegungen gibt es dabei nicht.

Unser Dank geht an unsere Kandidatin Tülay Durdu und ihren unglaublichen Einsatz im Wahlkampf, der vieles bewegt hat. Als Außenseiterin hat sie deutlich mehr erreicht, als viele für möglich gehalten haben, wir hätten gerne mit ihr als Landrätin neue Wege beschritten.

Dazu gratulieren wir Landrat Jochen Hagt zu seinem Wahlsieg. Im Wahlkampf haben er und die CDU sich im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit erstaunlich anpassungsfähig gezeigt; im vergangenen Jahr hat die Klimabewegung geholfen, KUNO auf den Weg zu bringen. Ganz offensichtlich brauchen er und die CDU Druck, um notwendige Entwicklungen anzupacken. Wir GRÜNE werden deshalb mit diesem Wahlergebnis im Rücken weiter an unseren inhaltlichen Zielen arbeiten. Im Bereich öffentlicher Gesundheit, Mobilität und Wohnen gibt es noch viel zu tun, das haben wir in den letzten Jahren im Kreistag deutlich gemacht. Wir werden diese Linie engagiert und sachlich fundiert weiterverfolgen. Wir wünschen Jochen Hagt für seine Amtsführung alles Gute, ein offenes Ohr für die Anliegen der Zivilgesellschaft und sichern ihm und der Verwaltung eine zielorientierte und konstruktive Zusammenarbeit zu.

Auch die vorläufigen Ergebnisse aus den Kommunen bestätigen die Entwicklung: an den GRÜNEN geht kein Weg vorbei. Es wird in Zukunft keine politischen Alleingänge mehr geben können, und das ist eine gute Nachricht für Klimaschutz und nachhaltige Kommunalpolitik!

Tülay Durdu im Gespräch mit:

Anderen Wirtschaftsmodellen

Über Genossenschaften und andere Unternehmensformen für die Grundversorgung im weitesten Sinne informierte sich Tülay Durdu Anfang September in Wipperfürth und Engelskirchen. Die gemeinsame Landratskandidatin von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke war zu Gast im Dorfladen Thier und in der Buchhandlung Colibri.

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Unser Kreiswahlprogramm 2020

Jens Spahn- ohne Plan

Die CDU Oberberg fährt viel Prominenz zur Unterstützung im Kommunalwahlkampf auf, diesmal kam Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nach Morsbach. Was hat er bei der Gelegenheit gesagt, was nicht schon bekannt war, auf welche Fragen ist er eingegangen und was wurde nicht angesprochen?

Unter diesen Gesichtspunkten kam außer einem Promi-Termin nicht viel dabei heraus. Wie sollen die Gesundheitsberufe gestärkt werden, erhalten Pfleger*innen Prämien für ihren Pandemie-Einsatz, wie kann eine künftige nationale und regionale Pandemieplanung die Akteure vor Ort besser einbeziehen? Oder werden wie bislang kurzfristige Erlasse für Verwirrung sorgen, werden Testkapazitäten wenig sinnvoll genutzt und bleiben alternative Strategien mit Berücksichtigung der Bedingungen vor Ort weiter ungenutzt?

Da kam von Herrn Spahn nichts Erhellendes. Dabei gäbe es so viele wichtige Themen für den Bundesgesundheitsminister: Weder wurde von der oberbergischen Union das Thema Ärztemangel und Auswirkungen auf unseren Landkreis angesprochen, noch wurden die gesundheitlichen Gefahren von Hitzewellen thematisiert und mehr Engagement eingefordert. Das gesamte Thema Klimawandel und Gesundheit fand keinerlei Erwähnung, obwohl im Ministerium inzwischen eine Abteilung dazu eingerichtet wurde, Jens Spahn also auch etwas dazu hätte sagen können. Dabei gab es aus dem handverlesenen Teilnehmerkreis dieser Veranstaltung zu einer unmöglichen Zeit durchaus kritische Fragen an den Minister, die aber wohl nicht erwünscht waren. Die Presseberichte präsentieren einen Minister, der sich als Macher vorstellt und dabei die großen Querschnittsthemen und Zukunftsaufgaben außer Acht lässt. Die Parteifreunde vor Ort sind nur zum Applaudieren da und haben offensichtlich wenig Bezug zu den wichtigen Themenfeldern dieser Tage.

Das Fazit dieses Promi- Besuchs: Wenig Substanz von Jens Spahn und der oberbergischen Union für die hiesige Kommunalpolitik!

Presseerklärung

Tülay Durdu im Gespräch mit:

Bernd Krämer, Ökolandwirt und Windmüller aus Marienheide

In Marienheide- Börlinghausen zeigt ein Landwirt, wie klimaneutrale Landwirtschaft aussieht. Tülay Durdu und Vertreter*innen von GRÜNEN und SPD lassen sich informieren.

Bernd Krämer ist bescheiden: „Wir fanden das gut und hatten Spaß an Bio und Windkraft. Deshalb haben wir das dann gemacht.“ So beschreibt er die Entwicklung auf dem Aussiedlerhof in Börlinghausen. Der Milchviehbetrieb mit 70 Kühen hatte schon 15 Jahre lang extensiv ohne Mineraldünger und Pestizide gewirtschaftet, bevor er dann 2016 die Umstellung zum Ökolandbau begann. Ausschlaggebend war die Möglichkeit, die Milch über eine Biomolkerei zu vermarkten. So erzielt seine Bioland-Milch jetzt einen Preis von gut 50 Cent, und damit liegt er 60% über dem konventionellen Erzeugerpreis. So kommt er in normalen Jahren gut zurecht, aber die letzten 3 Jahre waren alles andere als normal. Die Dürre hat auch die Futterernte auf seinem Hof deutlich reduziert, der Zukauf von Biofutter ist teuer. Deshalb ist Krämer froh, zwei weitere Standbeine zu haben. Zum einen hatte schon sein Vater mit der Haltung von Pensionspferden begonnen, besonders aber ist die Erzeugung von Energie seit 1998 immer wichtiger worden.    Mehr »

Mit dem Rad zu Brennpunkten des Landschaftskonflikts

 

Unter dem Motto „Tour Natur“ schwangen sich ein Dutzend engagierte Landschaftsschützer am vergangenen Freitag auf ihre Fahrräder und besuchten die Plangebiete Elsenroth und Drabenderhöhe- Brächen. Mit dabei war Manfred ‚Berti’ Waddey aus der GRÜNEN Fraktion im Regionalrat, der den mitradelnden Politikern und Vertretern der Bürgerinitiativen hochinteressante Einblicke in die Entwicklung des Regionalplans gab. Dabei wurde wieder einmal sehr deutlich: der Protest gegen die immer weiter fortschreitende Inanspruchnahme von Naturflächen durch die Kommunen muss früh beginnen, weil die grobe Festlegung von Siedlungsbereichen und Gewerbe- und Industrieflächen teils Jahrzehnte Vorlauf hat. Die im bestehenden Regionalplan von 2001 bereits dargestellten Flächen können heute nur noch über die Bauleitplanung der Kommunen verändert werden.    Mehr »

Tülay Durdu im Gespräch mit:

Michaela Liebig , Bioladen Gummersbach
Bianca Naumann, Unverpackt Ründeroth
Anja Bitterlich, Biomarkt Landgefühl Wiehl

Was bedeutet es, ein Lebensmittelgeschäft im ländlichen Raum zu führen, das in ständiger Konkurrenz zu den großen Discountern steht? Dieser Frage gingen Tülay Durdu, gemeinsame Landratskandidatin von SPD, Bündnis90/DIE GRÜNEN und „DIE LINKE“ zusammen mit Marc Zimmermann (GRÜNE) und Heidi Mehlhorn (LINKE) nach.

Den Start machte Michaela Liebig in Gummersbach, Betreiberin des Bioladens an der Bismarckstrasse. Sie begrüßte den Besuch in ihrem seit über 30 Jahren bestehenden Laden mit 5 Mitarbeiterinnen. Sie wünscht sich nach der langen Umbauzeit am Bismarckplatz mehr Kundenfreundlichkeit bei der Erreichbarkeit. Halteplätze für Menschen mit Handicap fehlen ebenso wie Fahrradständer in der Fußgängerzone. Wichtig ist ihr eine Wiederbelebung des ganzen Quartiers.   Mehr »

Tülay Durdu im Gespräch mit:

Stefanie Jansen und Alexandra Liebrenz, Betreiberinnen der Gaststätte Zinnober in Engelskirchen

Eine harte Zeit liegt hinter Stefanie Jansen und Alexandra Liebrenz, Betreiberinnen des Kaffeehaus Zinnober in Engelskirchen. Corona kam plötzlich und hat sie voll erwischt. Denn erst im Oktober des vergangenen Jahres hatte Stefanie das Restaurant übernommen, und erst seit März 2020 war auch Alexandra als Angestellte eingestiegen, wegen der vielen Arbeit. Beide hatten bereits den Laden „Barf Mahlzeit“, ein Tierfuttergeschäft für Biologisch Artgerechte RohFütterung in Engelskirchen gegründet und wegen des Restaurant nun weiter verpachtet. Somit kam der Lockdown am 19.03.2020 zur Unzeit.  

Wir Vertreter von Bündnis90/ Die Grünen besuchten zusammen mit unserer Landratskandidatin Tülay Durdu das Kaffeehaus im Engelskirchener Zentrum. Wir haben uns zu Steffi und Alex in den wunderschönen Garten des Zinnober begeben, um aus erster Hand zu erfahren, wie sie mit der Coronakrise umgegangen sind, welche Lösungen sie für sich gefunden haben und vor Allem, was ihnen von Seiten der Politik gefehlt hat. Schnell kristallisierte sich heraus, dass sie sich mit der Situation alleine gelassen fühlten. Wann sie schließen mussten, wann sie unter welchen Umständen später wieder wie weit öffnen durften... alle Informationen mussten sie sich selber besorgen. Weder Kreis- noch Gemeindeverwaltung haben sie informiert. Der Antrag auf Soforthilfe wurde zwar genehmigt und einer Stundung der Steuerschuld ebenfalls entsprochen. Doch werden diese Steuern nun im September fällig. Die Einnahmen sind aber noch nicht einmal bei 50% dessen, was nötig bzw. kalkuliert ist. Damit wird das Bezahlen der Steuern zum Problem. Dazu kommen die privaten Sorgen, denn die fehlenden Einnahmen wirken sich ja auch auf das private Portmonee aus. Einen zweiten Lockdown würden diese zwei sympathischen und engagierten Frauen nicht überstehen. Sicher nicht die einzigen Unternehmer*innen in Oberberg, denen es so geht.   Mehr »

Hitzewelle – Wir fordern Hitzeaktionspläne für Oberberg!

Für morgen und die kommenden Tage hat der Deutsche Wetterdienst eine amtliche Warnmeldung vor extremer Wärme-Belastung im Oberbergischen Kreis herausgegeben. Der Kreisverband B’90/ DIE GRÜNEN fordert deshalb die Kreisverwaltung auf, endlich Hitzeaktionspläne zum Schutz der Bevölkerung zu entwickeln. In der Warnmeldung heißt es konkret: die Tagestemperaturen werden über 38°C liegen, es wird eine tropische Nacht mit Temperaturen von über 20°C erwartet. Das bedeutet eine extreme Belastung für alte und pflegebedürftige Menschen, und auch nachts können sich die hitzebelasteten Menschen nicht erholen.   Mehr »

Tülay Durdu und ihr Bündnis besuchen die Faire Milch

Foto: Michaela Engelmeier

Michael Braun ist Geschäftsführer von "Die Faire Milch"- eine Vermarktungsinitiative des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter. Michael bewirtschaftet einen Milchviehbetrieb im Reichshof und berichtete Tülay Durdu von den Bedingungen, unter denen die Bauern in Oberberg Milch erzeugen. Die Betriebe stehen seit langem gewaltig unter Druck, denn die Erzeugerpreise für Milch liegen bei ca. 30 Cent/ Liter und damit unter den Vollkosten für die Produktion. Außerdem haben die letzten drei extrem trockenen Jahre viele Höfe in Not gebracht. Fehlender Regen hat die Grünlanderträge stark zurückgehen lassen, vor allem in den Frühsommermonaten hat auch in diesem Jahr die Dürre vielen Betrieben Futterknappheit beschert.

Aber auch die Hofnachfolge ist für viele Höfe eine existentielle Sorge. Die junge Generation sieht vielfach wenig Zukunft in der Landwirtschaft. Auch wenn Interesse besteht, sind die wirtschaftlichen Perspektiven düster, und das Verständnis für die Landwirtschaft ist bei manchen Neubürgern in Oberberg nicht das Beste.

Begleitet wurde unsere Landratskandidatin von Vertretern der sie unterstützenden Parteien. Allen ist klar: der oberbergischen Landwirtschaft muss auch aus der Kreispolitik mehr Unterstützung zukommen. GRÜNE, SPD und LINKE haben den Ideen von Michael Braun für mehr regionale Produkte z.B. in den kreiseigenen Kantinen und Einrichtungen ihre Unterstützung zugesagt.

Nachruf

 

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Für eine neue Mobilität in Oberberg!

KommunalRadTour mit Arndt Klocke und Tülay Durdu

Sportlich und politisch anspruchsvoll: rund 30 Teilnehmer*innen starteten mit Arndt Klocke und Tülay Durdu vom Bahnhof in Dieringhausen auf eine 25 km Rundtour. Der Fraktionsvorsitzende der Landtagsfraktion ist auch deren verkehrspolitischer Sprecher. Zusammen mit der gemeinsamen Landratskandidatin ließ er sich über die verkehrspolitischen Notwendigkeiten im Oberbergischen Kreis informieren. Sichere, durchgängige Radwege fehlen überall. Abseits der Hauptstraßen und über schöne Waldwege, aber ebenso entlang von Landstrassen ganz ohne Radspur ging die Route über Morkepütz zum Etappenziel im Wiehlpark. Dort erläuterte Gerhard Mansel vom Förderkreis der Wiehltalbahn den seit 25 Jahren dauernden Kampf für die Reaktivierung der Bahntrasse nach Waldbröl.     Mehr »

Weiblich, jung, kompetent- GRÜNE wählen Tülay Durdu und Kreistagskandidat*innen

 

Am 6. Juni 2020 fand in der Gummersbacher Halle 32 die Kreismitgliederversammlung von Bündnis90/ DIE GRÜNEN Oberberg statt. Unter den Vorkehrungen zum Infektionsschutz hat die Teilnahme sicher gelitten, dennoch beteiligten sich mehr als 60 Mitglieder an der Aufstellung der Listen für die Kreistagswahl und gaben Tülay Durdu ein starkes Votum als gemeinsame Landratskandidatin. Die neue Fraktion wird im kommenden Kreistag die weiblichste und jüngste sein, das ist heute schon sicher!

Listenplätze 1 bis 10 Foto: Ralf Joost

Der Kreisverband verzeichnet nach wie vor ein starkes Mitgliederwachstum. Im vergangenen Jahr haben wir unser 200. Mitglied begrüßt, inzwischen zählen wir 256 GRÜNE im Oberbergischen Kreis.

 

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IHK Wahlprüfsteine: Gute Ansätze, falsche Schwerpunkte!

Am Wochenende veröffentlichte die IHK sogenannte Wahlprüfsteine zur Kommunalpolitik. Darin erhebt die Industrie- und Handelskammer zu Köln Forderungen an die Lokalpolitik. Wir nehmen dazu Stellung:

 

Gute Ansätze, Schwerpunkte falsch gesetzt!

Die Wahlprüfsteine der IHK Köln haben auch intern zu einer Kontroverse geführt. An der Personaldebatte beteiligen wir uns nicht, unsere Kritik gilt dem Inhalt. Hier sind wesentliche Schwerpunkte völlig falsch gesetzt und weisen weit zurück in eine fossile Vergangenheit, die wir gerade in der Überwindung der Folgen der Coronakrise hinter uns lassen müssen.

Datenautobahn und RB 25 statt A4!

Der Ausbau der digitalen Infrastruktur muss zügig weiter betrieben werden, da stimmen wir der IHK zu. Ein dreispuriger Ausbau der A4 dagegen ist die völlig falsche Antwort auf die Klimakrise, in der wir uns bereits befinden. Wer heute noch fordert, alle Verkehrsträger gleichrangig zu behandeln, der meint damit vor allem den weiteren Ausbau von PKW- und Schwerlastverkehr auf den oberbergischen Straßen. Wir brauchen aber eine klare Fokussierung der knapp werdenden Finanzmittel auf den ÖPNV und die Nahmobilität. Bahn und Rad sind die Antworten auf Corona und Dürresommer!

Naturkapital erhalten statt Gewerbeflächenwahn!

Die alte Forderung der IHK nach einer massiven Ausweisung von zusätzlichen Gewerbe- und Industrieflächen belegt das Verharren in überkommenen Denkmustern. Es wird in den vor uns liegenden Jahrzehnten kein quantitatives Wachstum geben können, wie wir es kennen. Die im Oberbergischen Kreis geplanten über 500 ha zusätzliche Gewerbe- und Industrieflächen werden sich als eine ebensolche Schimäre erweisen wie die Nord-Süd-Autobahn namens B256n, die im neuen Regionalplan still beerdigt worden ist.

Als Partner bei einem ernstgemeinten Klima- und Umweltschutz kann die IHK auf die GRÜNEN zählen. Sie wäre gut beraten, sich die Forderungen der 68 großen Industrieunternehmen der „Stiftung 2 Grad“ zu eigen zu machen. Diese wollen eine ambitionierte Klimaschutzpolitik im Einklang mit dem Pariser Klimavertrag, ohne die es eine nachhaltige Zukunft für Industrie und Handel in unserer Region nicht geben kann.

Wir fordern die IHK deshalb auf, sich intensiv und zeitnah mit den Wegen in eine klimaneutrale Zukunft zu beschäftigen.

 

Presseerklärung


Für ein artenreiches Oberberg

Am Tag der Artenvielfalt machen wir auf erschreckende Zahlen aufmerksam: Mehr als zwei Drittel der zu schützenden Arten befinden sich in einem ungünstigen Erhaltungszustand und fast die Hälfte der Lebensräume zeigen einen negativen Entwicklungstrend. Das steht im Bericht zur „Lage der Natur in Deutschland“ des Bundesamts für Naturschutz (BfN).

Auch bei uns fehlen viele Tiere und Pflanzen, die vor einigen Jahrzehnten noch allgegenwärtig waren. Wann haben Sie das letzte Mal einen Kuckuck oder die Feldlerche gehört? Wann sind Sie beim Spazierengehen an einem Acker mit Mohnblumen und Kornrade vorbeigekommen? Es gibt sie noch, aber sie sind selten geworden.

Wir brauchen 10 Prozent Platz für die Natur, sagt der NABU Deutschland. Gut vernetzte Schutzgebiete, aber auch mindestens 10 Prozent naturbelassene Flächen in jedem Garten, jedem Betrieb und in jeder Kommune. Nur so können wir das ökologische Netz erhalten, dass auch uns Menschen trägt!

„100.000 Quadratkilometer für unsere Zukunft“

Heute ist Europatag!

Für ein vielfältiges Europa der Bürger:  demokratisch, sozial, ökologisch!

European Greens


 

Kommunalwahl verschieben!

Der Vorstand des grünen Kreisverbands hat sich in einer Videositzung noch einmal eingehend mit der Kommunalwahl beschäftigt, nachdem sich bereits der Kreisausschuss und die Kreistagsfraktion für eine Verschiebung des Wahltermins ausgesprochen hatten. Die starken Einschränkungen der demokratischen Grundrechte zur Eindämmung der Corona- Pandemie machen aus unserer Sicht die Durchführung der Kommunalwahl unmöglich, denn ohne gleiche und rechtssichere Bedingungen für alle Wähler*innen und Kandidat*innen sind wesentliche Grundvoraussetzungen für demokratische Wahlen nicht gegeben.

Die Regelungen der Coronaschutzverordnung beeinträchtigen dabei alle Parteiversammlungen, besonders aber auch die Planungen für den Wahlkampf. Grüne Formate setzen auf bürgernahe Information und Beteiligung. Diskussionsveranstaltungen, Bürgerversammlungen und Mitmachaktionen sind aber auf längere Sicht nicht möglich.



Wir erleben in den letzten Wochen, wie die Amtsinhaber als Krisenmanager im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Wie kann unter solchen Bedingungen ein fairer Wahlkampf durchgeführt werden? Doch nicht die Taktik bestimmt unsere Kritik, sondern die massiven Einschränkungen demokratischer Grundrechte. Während die Aufmerksamkeit auf die Pandemie gerichtet ist, geraten wichtige Themen der Kommunalpolitik aus dem Blick.

Drei Beispiele:

 

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Waldbrand in Gummersbach

Seit den letzten Dürresommern haben wir im Kreistag immer wieder darauf hingewiesen: das waldreiche Oberbergische ist hochgradig gefährdet durch Waldbrände. Die dichte Besiedlung mit vielen kleineren und größeren Orstschaften und Siedlungen in teilweise schwer zugänglichen Tallagen bedeutet ein besonders hohes Risiko, in eine unkontrollierbare und lebensbedrohliche Situation zu geraten. Die teilweise durch den Borkenkäfer abgestorbenen Fichtenwälder brennen wie Zunder, die wochenlange Dürre hat den Waldboden ausgetrocknet.

Bild: Oberberg Aktuell

Die Feuerwehren und Katastrophenstäbe haben sich auf solche Szenarien vorbereitet, es bleibt zu hoffen, dass sie jetzt schnell genug reagieren können. Gerade auch durch die Coronakrise sind bereits viele Kräfte gebunden- die Herausforderung ist enorm.

Dr. Ralph Krolewski, Vorsitzender des oberbergischen Hausärzteverbandes und für Bündnis90/ DIE GRÜNEN im Ausschuss für Gesundheit und Rettungswesen des Kreises, schreibt dazu in einer Stellungnahme:

"Schlimmster Brand seit 30 Jahren: ... Diese Waldbrandgefahren sind in der Klimawandelvorsorgestrategie der Region Köln-Bonn (einzige Region in NRW mit einer solchen Analyse) nicht erfasst und dargestellt, was ich im Juli 2019 bemängelt habe, nachdem ich das Thema 2018 in den hiesigen Ausschuss für Gesundheit und Rettungswesen gebracht habe. Bislang wurde das Übergreifen von Feuerwalzen auf Siedlungen, Feuersturmentwicklungen ("Wir haben andere Wälder") und Evakuierungen vor Rauchgasexpositionen in den Darstellungen der Feuerwehr im Ausschuss für "wenig wahrscheinlich" gehalten bzw. für nicht-existent ... Angesichts 30m hoher Flammenwände, die sich abhängig vom Wind mit bis zu 2000 m pro Stunde ausbreiten können, ein überwältigendes Inferno. Wenn jetzt noch Hitzewellen kommen, werden die Wälder hier zu einem extremen Risiko. Wer jetzt noch nicht begriffen hat, was die Reise in eine Welt jenseits der 1,5 Grad Erderhitzung bedeutet, dem ist nicht zu helfen. "

Dieses lokale Geschehen ist eingebettet in die Gesamtkrise, die unseren Planeten in immer kürzeren Abständen mit katastrophalen Ereignissen bedroht. Die Klimakrise lässt Wälder sterben, Böden austrocknen und Trinkwasser versiegen. Hunger und Gewalt treiben so immer mehr Menschen in die Flucht. Unser globales Wirtschaftssystem schafft (ungleich verteilten) Wohlstand, aber gleichzeitig neue Risiken für Gesundheit und Wirtschaft, wie uns die Corona- Pandemie drastisch vor Augen führt. Soziale Spannungen nehmen zu, die Schwachen und Benachteiligten in unserer Gesellschaft sind die Leidtragenden. Die Demokratien stehen unter Druck, die Europäische Gemeinschaft befindet sich in einer existentiellen Krise. Jetzt muss endlich auch dem Letzten klar werden: nur eine radikale neue Ausrichtung unseres Wirtschaftens und Lebenstiles kann aus dieser globalen Krise führen.

Unsere Antwort heißt: Umdenken!

Die Krise als Chance

Durch die Massnahmen zur Bekämpfung der Corona Pandemie ist weltweit die Wirtschaft starken Einschränkungen unterworfen. Viele Betriebe mussten schließen, ganze Industriebranchen haben die Produktion massiv reduziert. Es ist völlig klar, daß diese Auswirkungen in eine Rezession führen werden- wie weitreichend der Wirtschaftsabschwung sein wird, hängt von der Dauer des Shutdowns und damit von der Entwicklung bei COVID-19 ab.

WKADoch die Pandemie wird irgendwann ein Ende haben, und dann wird es auch im Oberbergischen darauf ankommen, Bürgern, Kommunen und der heimischen Wirtschaft wieder auf die Beine zu helfen. Auf allen Ebenen sollen enorme Mittel mobilisiert werden, um die finanziellen Auswirkungen der Krise abzufedern und Impulse für ein Durchstarten zu geben.

Dabei wird es vor allem darauf ankommen, in die richtige Richtung zu steuern und in zukunftsfähige Technologien und Branchen zu investieren. Denn die nächste Bedrohung steht greifbar vor uns. Die Coronakrise darf nicht davon ablenken, dass der Klimawandel noch wesentlich gravierendere und dauerhafte Folgen für unsere Gesellschaft mit sich bringen wird. Die Veränderungen laufen langsamer ab, sie sind weniger berechenbar, aber sie werden dann nicht mehr aufzuhalten sein. Die Klimaextreme der letzten Jahre sind deutliche Warnungen: es geht um unsere Lebensgrundlagen.    Mehr »

GRÜNE spenden für “Lindlar hilft”

Die GRÜNE Fraktion im Lindlarer Rat

Spontan hat sich die grüne Ratsfraktion in Lindlar entschlossen, ihre Aufwandsentschädigungen für ihre Tätigkeit als Ratsmitglieder für den Monat März in Höhe von zusammen € 1.800.- an “Lindlar hilft” zu spenden.

Keine offizielle Scheckübergabe, kein Foto, einfach schnell helfen: das wollen die grünen Ratsmitglieder mit ihrer spontanen Spendenaktion für Lindlar hilft. Deshalb haben sie bereits gestern ihre Spende von € 1.800.- überwiesen. Fraktionssprecher Patrick Heuwes: „Wenn unsere Fraktion € 1.800.- an Aufwandsentschädigungen spendet, hilft das bestimmt erstmal weiter. Wenn sich dem die anderen Fraktionen anschließen könnten, würden insgesamt über 10.000.- zusammenkommen.“ 

Die Fraktion hofft, dass andere ihrem Beispiel folgen.

Tülay Durdu und das Parteienbündnis aus SPD, GRÜNEN und LINKEN zur Corona- Krise in Oberberg

Tülay DurduDie Corona-Pandemie hat weltweite Auswirkungen auf mehr als 1 Mrd. Menschen. In den Krisenregionen sehen wir fatale Folgen, in Deutschland beeinflussen die notwendigen Schutzmaßnahmen zunehmend das öffentliche und wirtschaftliche Leben; die privaten Lebensumstände sind massiv beeinträchtigt, das soziale Leben ist weitgehend zum Stillstand gekommen. Angesichts der zunehmenden Zahl infizierter und erkrankter Menschen auch in Oberberg hat sich ein Bündnis der Parteivorstände von SPD, Grünen und Linken mit der Landratskandidatin Tülay Durdu und unterstützenden Experten zusammengeschlossen und beraten, um jenseits des aktuellen Verwaltungshandelns von Landrat und Krisenstab politische Antworten und Handlungsnotwendigkeiten zu formulieren. Dabei geht es nicht um Parteipolitik: nach Ansicht der Bündnispartner ist es aber unbedingt erforderlich, alle gesellschaftlichen Kräfte zu mobilisieren und einzubinden, um dieser einzigartigen Herausforderung zu begegnen. Bisher sehen wir in den Verwaltungsmaßnahmen zu wenig vorsorgende Kommunikation und organisatorische Vorbereitungen, um angemessen auf die Krise zu reagieren. Unter sozialen, nachhaltigen und fürsorglichen Gesichtspunkten müssen bestehende Institutionen und Initiativen der Menschen in Oberberg deutlich stärker als bisher einbezogen werden!

Initiates file downloadZur Presseerklärung

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Zur Corona- Krise

Robert Habeck

Die Welt erlebt derzeit die einschneidenste Krise seit Menschengedenken. Wir in Oberberg sind ebenso  betroffen wie die Menschen in allen Teilen der Welt- das neue Grippevirus fordert unsere durchorganisierte Gesellschaft in bisher ungekannter Weise heraus. Allen wird deutlich: unsere Welt ist viel verletzlicher, als wir es uns vorstellen konnten. Jetzt wird es darauf ankommen, sich verantwortlich zu verhalten, zusammen-zustehen und alle zu unterstützen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Das Corona- Virus wird uns verändern: vieles wird unwichtig, wenn wir derart herausgefordert werden. Über eines sollten wir uns aber völlig klar sein: nur gemeinsam werden wir diese Krise meistern. Hier ein paar Gedanken dazu von unserem Bundesvorsitzenden Robert Habeck.   Mehr »

Heute ist Weltfrauentag

#LandratswahlOberberg2020#TuelayDurdu

Tülay DurduMeine Kandidatur als Landrätin in Oberberg gründet auf dem Mut der vielen Frauen, die uns vorangegangen sind, und sich für Gleichberechtigung eingesetzt haben. Nicht nur am Internationalen Frauentag müssen wir uns daran erinnern, dass es immer noch große Herausforderungen zu bewältigen gibt. Gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit, die oftmals weibliche Altersarmut, Vereinbarkeit von Familie und Beruf – so viele Themen, die wir gemeinsam anpacken müssen. Mein Wahlkampf bedeutet auch das konsequente Eintreten für

▪️Unsere Rechte.
▪️Unsere Stimme.
▪️Unsere Wahl.
▪️Unsere Zukunft.

Es geht um Anerkennung, Respekt und Gerechtigkeit.   ▪️Für ALLE.

Lasst uns zusammen stehen für eine besseres, ein gerechteres und ein respektvolleres Oberberg.

Unsere Kandidatin für Oberberg: Tülay Durdu

#Oberberg ist reif für eine starke Frau mit innovativen Ideen. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Ründeroth standen wir heute den Medienvertretern Rede und Antwort. Die Vorstände aller drei Parteien sind von Tülay, als unserer gemeinsamen Kandidatin zur kommenden Wahl - und echter Konkurrentin zu Jochen Hagt - zutiefst überzeugt. Der Vorstand schlägt sie dem Kreisverband als gemeinsame Kandidatin der drei Parteien für das Landratsamt vor.  Wir freuen uns darauf, sie euch vorzustellen, und werben dafür, dass auch ihr sie mittragt! Oberberg sollte die erste Landrätin in seiner Geschichte bekommen- die Zeit ist reif dafür!

NOVE e.V. wird 25- wir gratulieren!

Der Verein „NOVE e.V.” gründete sich bereits 1995- von Klimakrise sprach damals noch niemand, obwohl die Veränderung des Weltklimas bereits seit langem als Problem erkannt war.  Studenten, Ingenieure und Hochschuldozenten der ehemaligen Fachhochschule Gummersbach, heute Technische Hochschule Köln, Abteilung Gummersbach, brachten damals die Entwicklung der Erneuerbaren Energien im Oberbergischen auf die Tagesordnung an der FH. Sie planten eine Photovoltaikanlage an ihrem Gebäude, damals eine der ersten im Kreisgebiet. Doch sie brauchten dazu einen Träger, denn die Fachhochschule durfte das Projekt nicht finanzieren. Deshalb gründeten sie den "Verein zur Nutzung Oekologisch Verträglicher Energien e.V." Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie die Aufklärung und Weiterbildung im Bereich der ökologisch verträglichen Energiesysteme und des Umweltschutzes.

NOVE betreibt im Kreisgebiet 5 eigene PV- Anlagen und hat sich an weiteren Projekten beteiligt. Daneben beraten die Mitglieder Bürger und Institutionen; der Verein ist auch in der Öffentlichkeitsarbeit besonders aktiv und klärt auf über die Gefahren des Klimawandels und die Möglichkeiten zum Gegensteuern.

Prof. U. LeprichDie Geburtstagsfeier fand statt auf :metabolon, und viele Gratulanten kamen. Höhepunkt des Abends war der Vortrag von Prof. Uwe Leprich, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, htw saar.
Leprich war schon 2001 bis 2002 sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission “Nachhaltige Energieversorgung” des Deutschen Bundestages, von 2016 bis 2018 war er Abteilungsleiter der Abteilung „Klimaschutz und Energie“ des Umweltbundesamtes.

Seinen Vortrag eröffnete Prof. Leprich mit den Worten: Es ist bereits 5 nach 12- doch noch können wir 10 nach 12 verhindern! Er prangerte den fehlenden politischen Willen und die unzähligen Versäumnisse in der Klimapolitik der letzten Jahre an, machte aber auch Mut: nicht der Einzelne ist am Ende verantwortlich, auch wenn jeder sich klimafreundlich verhalten kann und sollte. Entscheidend für die Klimawende sind aber die Entscheidungen zur Zukunft der Energieversorgung, Mobilität und Wohnen. Diese werden zu einem großen Teil in Berlin und Brüssel getroffen, aber auch auf der kommunalen Ebene müssen wir ambitioniert und mutig handeln! 

Der Vortrag von Prof. Uwe Leprich steht hier zum Download.

Robert Habeck live in Meinerzhagen

Das gibt es nicht oft in dieser Zeit: an die 700 Menschen bezahlen Eintritt, um einem Politiker zu zuhören. Erleben konnte man dieses Phänomen in der ausverkauften Meinerzhagener Stadthalle, in die die Kulturinitiative kuk e.V. aus unserem Nachbarkreis Robert Habeck zur Lesung aus seinen letzten Büchern eingeladen hatte. Und ganz offensichtlich wurden die Besucher nicht enttäuscht, wenn man den langanhaltenden Applaus nach fast 2 1/2 Stunden zum Maßstab nimmt. Moderiert wurde der Abend von Bernward Geier, Ökoaktivist, Filmemacher und GRÜNER der ersten Stunde. Schon zu Anfang machte Habeck deutlich, dass dies keine politische Veranstaltung werden sollte, er sei als Schriftsteller gekommen. Allerdings geht es in seinen Büchern natürlich um seinen persönlichen Blick auf die Politik, und den brachte er mit viel Humor und Selbstironie authentisch unter sein Publikum. Das scheint dann auch einer der Hauptgründe für die Popularität des grünen Co- Bundesvorsitzenden zu sein: er wird wahrgenommen als einer, den man verstehen kann.    Mehr »

KUNO als Antwort auf Greta?

How dare you!

Am 29. November riefen Fridays for Future bundesweit wieder alle Klimaschützer auf die Straßen, und auch in Gummersbach folgten einige Hundert Menschen ihrem Aufruf. Das macht deutlich: die Klimafrage wird sich nicht mit der Zeit erledigen, so wie es manche in der Politik erhoffen. Die Bundesregierung hat im September ihr Klimapäckchen vorgestellt, eine herbe Enttäuschung- mit diesen Maßnahmen wird Deutschland der Verantwortung nicht gerecht, seinen Anteil an einer Begrenzung der Erderhitzung zu leisten. Und auf der lokalen Ebene? Auf der Bühne im Gummersbacher Stadtgarten rechtfertigten Gummersbachs Bürgermeister Helmenstein und Landrat Hagt die bisher umgesetzten Maßnahmen und kündigten weitere Anstrengungen für den Klimaschutz an.

Landrat und Bürgermeister


"Wollen wir wirklich als die Generation in Erinnerung bleiben, die den Kopf in den Sand steckte, die herumbummelte, während die Erde in Flammen stand?"

António Guterres, UN Generalsekretär
im Dezember 2019, Eröffnungsansprache COP25


 

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Kreisversammlung in Hückeswagen

v.l.: Shirley Finster, Marc Zimmermann , Sven Lehmann, Sabine Grützmacher  

Gast der letzten Kreisversammlung in diesem Jahr war der Grüne Sozialpolitiker Sven Lehmann aus Köln. Unter dem Motto: Klimaschutz für alle Bürger! stellte er die wichtigsten Vorschläge für eine sozial ausgewogene Klimaschutzpolitik vor.

Sven Lehmann machte klar, was wir unter sozial-ökologischer Transformation verstehen: damit verhindert werden kann, dass sich die globale Durchschnittstemperatur um mehr als 2°C erwärmt, müssen in den nächsten 12 Jahren drastische Veränderungen eingeleitet werden. Unsere Wirtschaft, unser Verkehr und unser Wohnen dürfen 2050 kaum noch Kohlendioxid freisetzen. Das bedeutet: wir müssen auf die bisherigen Energieträger Erdöl, Erdgas und Kohle so weit als möglich verzichten. Für ein Industrieland wie das unsere ist das eine noch nie dagewesene Herausforderung, die unsere Gesellschaft vor eine Zerreißprobe stellen wird.

Deshalb wollen wir GRÜNE eine Energieprämie: die Erlöse der CO2 Zertifikate sollen in Form einer jährlichen Pauschale pro Kopf an die Bürger zurückfließen. Wer sich klimaschonend verhält, profitiert so unter dem Strich. Unter der neoliberalen Agenda entstand in Deutschland einen der größten Niedriglohnsektoren in Europa- das wollen wir ändern. Jeder muss von seiner Arbeit leben können, deshalb wollen wir einen Mindestlohn von 12 Euro. Eine angemessene und bezahlbare Wohnung ist ein Menschenrecht, darum brauchen wir mehr sozialen Wohnungsbau und einen wirksamen Mieterschutz; und wer seine Stromrechnung nicht mehr bezahlen kann, der muss vor Stromsperren besser als bisher geschützt werden. Denn: der Klimawandel wird die Schwächsten der Gesellschaft am stärksten treffen- deshalb brauchen gerade sie den Schutz und die Unterstützung des Staates.

In einem weiteren Punkt entschieden die Mitglieder über eine „Jugendquote“. Zur nächsten Kommunalwahl wird ein Viertel der Listenplätze jüngeren Kandidaten vorbehalten bleiben, denn die Altersgruppe unter 40 Jahren ist deutlich unterrepräsentiert in unseren Kommunalparlamenten.

Wie geht es weiter mit unserem Wald?


Wald bedeckt im Oberbergischen Kreis mit rund 35.000 ha fast 40% der Kreisfläche. Er ist ein wichtiger

  • Lebensraum für Pflanzen und Tiere,
  • nachwachsender Rohstoff für die Bauwirtschaft, den Möbelbau und die Industrie,
  • Klimafaktor: sowohl für das örtliche Kleinklima als auch für die Kohlenstoffspeicherung,
  • Wasserspeicher und -filter,
  • Erosionsschutz,
  • Luftfilter und Sauerstoffproduzent,
  • Lärmschutz,
  • natürlicher Erholungs- und Naturerlebnisort für uns Menschen.

Zwei trocken-heiße Sommer jedoch haben die oberbergischen Wälder und die Waldbesitzer ruiniert: die ausgetrockneten Fichten, seit vielen Jahrzehnten der Brotbaum der Region, hatten einem natürlichen Feind nichts mehr entgegenzusetzen. Der Borkenkäfer, der in normalen Jahren nur geschwächte Bäume befällt, konnte sich explosionsartig vermehren und brachte 4 bis 5 Nachwuchs- Generationen hervor. Milliarden Käferlarven überwintern im Boden und werden auch im kommenden Jahr die noch gesunden Fichten attackieren. Viele Experten hatten lange schon vor den Risiken unserer Wald- Monokulturen gewarnt, die dem Klimawandel mit Stürmen und auch Schädlingen wenig Widerstand bieten können. Die verheerenden Schäden geben ihnen nun leider recht. Die Forstwirtschaft kommt mit dem Aufarbeiten der abgestorbenen Bäume nicht mehr nach, die Sägewerke und Holzverarbeiter können die Hunderttausende Festmeter Schadholz nicht mehr aufnehmen, der Holzpreis sackt in den Keller. In der Not werden Zehntausende Festmeter Schadholz in Container verladen und nach China verschifft- ökologisch ein Irrsinn, wirtschaftlich eine verständliche Notmaßnahme, um den finanziellen Schaden zu begrenzen. Das Forstamt spricht von bis zu 50 Mio. Euro Vermögensverlusten für bergische Waldbesitzer. Die Sparkasse der Bauern, die Alterskasse der Waldbesitzer- vom Käfer aufgefressen und verschwunden. Welches Drama!

Für uns GRÜNE ist klar: das gegenwärtige großflächige Fichtensterben ist ein Desaster, aber es bietet auch die Chance auf einen Paradigmenwechsel in Forstwirtschaft und Waldpolitik. Auch wenn von allen Seiten immer wieder betont wird, wie wichtig der Wald für NRW ist, so vermissen wir dennoch an vielen Stellen die konkreten Einsichten und Konsequenzen auf der lokalen Ebene. Wenn Ministerin Ursula Heiner-Essen den Wald als „Kathedralen des Klimaschutzes“ bezeichnet, so ist das bei Vielen in Oberberg noch nicht wirklich angekommen. In Lindlar sollen für das Gewerbegebiet Klause 23 ha Wald gerodet werden, und für viele abgestorbene Fichten werden wohl wieder Nadelhölzer nachgepflanzt.

Dennoch wird es auch im Bergischen weiter Wald geben- er wird nur ganz anders aussehen als bisher. Doch wie kann, wie soll sich der Wald der Zukunft im Bergischen Land entwickeln? Wie kann er widerstandsfähiger gemacht werden gegenüber den zu erwartenden Klimaveränderungen mit heißeren und trockeneren Sommern, aber auch mit extremen Stürmen und Niederschlägen besser als bisher zurecht kommen? Welche Baumarten können unter den veränderten Bedingungen als Nutzholz dienen, und wie kann der Wald auch in Zukunft seine vielfältigen ökologischen Funktionen erfüllen? Stichworte dazu sind Naturverjüngung, Baumartendiversität und Naturwaldentwicklung. Wie es besser gehen könnte, war Thema des GRÜNEN Waldkongresses der LAG "Wald, Landwirtschaft & ländlicher Raum" am ersten Oktoberwochenende. Experten, Waldbesitzer und Forstleute beleuchteten die gegenwärtige Waldkrise und diskutierten Lösungsansätze.

Zum Nachhören und Informieren hier der Link zum Videokanal des NRW Waldkongresses 2019!

Global Climate Strike

Wie auf der ganzen Welt: auch in Oberberg haben Fridays for Future zum globalen Klimastreik aufgerufen. Weit über 1.000 Menschen sind dem Aufruf gefolgt und haben sich an der größten Demonstration beteiligt, die unsere Kreisstadt seit Jahrzehnten gesehen hat. Viele Schüler, aber auch Menschen allen Alters bis hin zu den "Uromas for Future" fordern ein entschiedenes Handeln der verantwortlichen Politiker und Wirtschaftslenker. Zusammen mit mehr als 1,4 Millionen Bürgern in ganz Deutschland rufen wir die Lokalpolitik und die Bundesregierung auf: Act Now!

Klimastreik vor dem Kreishaus 

Hier unsere Pressemitteilung dazu

Neumitgliedertreffen 2019

Eine große Runde kam zusammen, als der Kreisvorstand am 7. September die neuen Mitglieder in die Kreisgeschäftsstelle eingeladen hatte. Nicht alle konnten diesen Termin wahrnehmen, die in den letzten 24 Monaten unserer Partei beigetreten sind. Natürlich sollen sich auch diese Mitglieder willkommen fühlen in unserem Kreisverband!

Neumitgliedertreffen 2019


Es zeigt sich, dass Menschen aus allen Berufen und Altersgruppen jetzt „Farbe bekennen“, wie es ein neues Mitglied ausdrückte. Von der Wirtschaftsprüferin bis zum Berufssoldat, vom alten Anti-Kernkraft-Veteranen bis zum jungen Fahrradaktivisten: alle eint der Wunsch, sich zu engagieren für eine ökologische und soziale Zukunft in einer offenen Gesellschaft. Die Klimakrise befeuert die Entscheidung und gibt vielen noch den letzten Anstoß, den Mitgliedsantrag auszufüllen. Wir sind dankbar dafür- und wie Elke Zakaria, Jürgen Grafflage und Marc Zimmermann es an diesem Tag schon in aller Kürze erklärt haben: der Kreis- und die Ortsverbände brauchen Eure Mitarbeit und unterstützen Euch in allen Fragen rund um die politische Arbeit vor Ort.

Herzlich Willkommen!

InnovationRegion Oberberg???

Drei unserer GRÜNEN Kommunalpolitiker*innen haben in Bottrop an einer Konferenz zum klimagerechten Stadtumbau unter dem Titel "Blauer Himmel – Grüne Stadt" teilgenommen, veranstaltet von der Energieagentur NRW. Das Gesamtprojekt trägt den Titel "InnovationCity".
Es ging um Erfahrungen aus erster Hand, was in einer vor Ort entwickelten Strategie mit dem Ziel der Treibhausgassenkung möglich ist. Unsere Leute interessierte, welche Ergebnisse vorliegen und welche Schlussfolgerungen daraus zu ziehen sind. InnovationCity ist ein weltweit beachteten Projekt einer engagierten Kommunalverwaltung in Zusammenarbeit mit ihren Bürger*innen. Bottrop war eine Ruhrgebietsstadt von der Kohle geprägt; sie hat mit dem Klimaschutzprojekt sowohl deutlich die Emissionen gesenkt (- 50% !), als auch zu neuen Arbeitsplätzen beigetragen und es dabei gleichzeitig geschafft, die Lebensqualität zu verbessern.



Sabine Grützmacher und Ralph Krolewski Foto: Marie BrückDurch Bürgerversammlungen und über 3.000 Energieberatungen konnten überdurchschnittlich viele Gebäude energetisch saniert und Photovoltaik sowie dezentrale Energieversorgungen installiert werden, die gleichzeitig zu finanziellen Einsparungen führen. Das Motto der "Innovation City GmbH - Keine Sprechblasen, wir machen Klimaschutz" hat uns sehr gefallen. Solche Ansätze benötigen wir in Oberberg! Besonders wichtig: Alle Maßnahmen sind einer Ökobilanzierung unterworfen mit Instrumenten, die jede Kommune einsetzen kann. Marie Brück: "Beeindruckend die Ergebnisse in einer Kommune mit 70.000 Einwohner*innen. So sind die Ziele des Paris Abkommens auf kommunaler Ebene zu erreichen. Im Detail zeigte sich aber auch, wo die Schwierigkeiten liegen. Es kann nicht sein, dass in Deutschland die Inbetriebnahme eines Mikro-Blockheizkraftwerkes für wenige Wohneinheiten mit Auflagen wie ein Großkraftwerk belastet und damit verhindert wird." Sabine Grützmacher: " Es zeigt sich deutlich, dass Motivation und Wissen zu den Möglichkeiten entscheidend sind. Blockheizkraftwerke und nachhaltige Wärmeversorgung neben Photovoltaik sind entscheidende Stellschrauben und müssen gefördert werden. In neuen integrierten Wärme- und Stromversorgungen können die Emissionen um 90 Prozent gesenkt werden bei Senkung der Energiekosten um 20 Prozent. Es freut mich, dass der Geschäftführer der InnovationCity GmbH, Herr Drescher, früherer Oberbürgermeister von Oberhausen, signalisiert hat, auch bei Bedarf nach Oberberg zu kommen. Inzwischen hat er mit seinen Mitarbeiter*innen bereits für 17 Ruhrgebiets-Städte Klimakonzepte zum Handeln entwickelt. InnovationOberberg, das wäre super!" Ralph Krolewski: "Sehr aufschlussreich war für mich der Vortrag und der Workshop mit Morton Kabell, dem früheren Umweltbürgermeister von Kopenhagen, bestens vertraut mit der Entwicklung von Stadtkonzepten, in denen mehr als 50 Prozent der Arbeitnehmer und Schüler*innen ganzjährig mit dem Rad zur Arbeit und zur Schule fahren bei einer Wegstrecke von durchschnittlich 7,9 km- mit äußerst positiven Auswirkungen auf die eigene Gesundheit, die Umwelt sowie die Stadtfinanzen. Von Blechlawinen befreite öffentliche Plätze führen dazu, dass die Bürger*innen in ihrer Stadt deutlich bessere Lebensbedingungen erleben. Kinder, Familien und Senioren genießen es, gefahrlos sich draußen zu treffen und statt zugeparkten Straßen angenehme Aufenthaltsorte zum Treffen, Genießen und Entspannen vorzufinden."

16.08.2019

“Wald ist der wichtigste Klimaschützer. Jeder Hektar Wald, der verschwindet, verschärft das Problem”

 

- GRÜNE Lindlar unterstützen Ministerpräsident Laschet und fordern Konsequenzen für Lindlar

Armin LaschetDie Lindlarer GRÜNEN unterstützen Ministerpräsident Laschet bei seiner Forderung, Wald zu erhalten, um das Klima zu schützen, und fordern die Lindlarer CDU dringend auf, ihrem Ministerpräsident zu folgen und den Wald bei Klause zu erhalten „Der Wald (…) entzieht CO2 aus der Luft. Er ist der wichtigste Klimaschützer. Jeder Hektar, der verschwindet, verschärft das Problem.“, so Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in der BamS (11.08.19). Dem können die Lindlarer GRÜNEN nur zustimmen und appellieren an ihre Kollegen von der CDU, den Worten ihres Ministerpräsidenten umgehend auch in Lindlar Taten folgen zu lassen. „Dass sich nun auch in der CDU herumgesprochen hat, dass Walderhalt die beste und einfachste Klimaschutzmaßnahme ist, ist überfällig aber trotzdem lobenswert. Umso wichtiger ist es, dass diese Erkenntnis auch bei der CDU-Lindlar umgehend ankommt. In Düsseldorf Walderhalt zu predigen und in Lindlar den ganzen Wald bei Klause mit fast 30 Hektar abzuholzen zu wollen, ist unglaubwürdig. Aber noch ist es für die Bäume in Klause nicht zu spät. Die Lindlarer CDU hat es mit ihrer absoluten Mehrheit in der Hand, den Wald bei Klause zu erhalten und damit das Klima zu schützen, anstatt nach den Worten ihres Ministerpräsidenten ´das Problem zu verschärfen´.“, so Fraktionssprecher Patrick Heuwes. Nach der Europawahl hatte schon der CDU Bundestagsabgeordnete Dr. Carsten Brodesser die Lindlarer CDU aufgefordert, ihre Politik in Frage zu stellen. „Wenn ich mir ansehe, was wir für Verluste z.B. in einer Hochburg wie Lindlar haben, dann ist das nicht nur eine Frage der Bundespolitik. Dann müssen sich auch Kommunalpolitiker mal infrage stellen“, sagte CDU-Kreisvorsitzender und MdB Dr. Carsten Brodesser aus Lindlar zum historisch schlechten Abschneiden seiner Partei in Oberberg bei den Europawahl gegenüber der BLZ. „Uns liegt es eigentlich fern, den Kollegen von der CDU Ratschläge zu erteilen, aber wir unterstützen gerne Herrn Dr. Brodesser mit seiner ehrlichen und mutigen Forderung im Sinne einer besseren Politik für Lindlar. Mit einer Zustimmung von unter 34 Prozent kann die Lindlarer CDU eigentlich nicht länger ihre „Wir-sind-gewählt-und-entscheiden-alleine-Politik“ durchziehen, sondern sollte endlich mehr auf die Bürgerinnen und Bürger und die Opposition zugehen und Kompromisse zum Wohle Lindlars eingehen. Aus einem minimalen Vorsprung von unter 0,1% von vor 5 Jahren bei diesem Europawahlergebnis weiterhin einen Alleinregierungsanspruch herzuleiten, ist nicht mehr wirklich vermittelbar“, so Fraktionssprecher Patrick Heuwes damals. Die Lindlarer GRÜNEN hoffen, dass die CDU Lindlar der Forderung ihrer prominenten Politiker nachkommt, und ihre Politik infrage stellt und die massive Waldzerstörung in Klause verhindert. Im Sinne einer besseren Politik für Lindlar sind die GRÜNEN gerne zu einem konstruktiven Austausch bereit.

Klima und Ressourcen- (k)ein Thema für Oberberg?

Heute, am Globalen Weltnachhaltigkeitstag, hat die Weltbevölkerung alle Ressourcen verbraucht, die in diesem Jahr nachwachsen. Ab jetzt leben wir bis zum Jahresende auf Pump der kommenden Generationen! Dieser Termin wäre schon am 3. Mai gewesen, wenn man Deutschland allein betrachtet; viele wohlhabende Nationen verbrauchen noch deutlich mehr Ressourcen als unser Land, andere Länder viel, viel weniger. In den letzten Jahrzehnten hat sich dieser Tag immer weiter nach vorne geschoben, und es ist keine Wende in Sicht. Damit wird klar: wir müssen unseren Blick nicht nur aufs Klima richten, es geht um unseren Lebensstil!

 

Das wird vielen Menschen immer deutlicher bewusst, und es gibt zunehmend lauter werdende Rufe nach einschneidenden Maßnahmen zum Schutz unserer Lebensgrundlagen. In den letzten Wochen wurde in allen oberbergischen Kommunen und auch im Kreistag die Klimafrage debattiert. Anlass waren Anträge verschiedener Seiten, auch im Oberbergischen Kreis den Klimanotstand (Climate Emergency) zu erklären. Diese Anträge sind Teil einer weltweiten Kampagne, die Klimakrise endlich in den Fokus des politischen Handelns zu rücken. Das Klimabündnis Oberberg, ein lokaler Zusammenschluss von attac-Oberberg, BUND für Umwelt und Naturschutz Oberberg, Bundesverband Windenergie (BWE), des evangelischen Kirchenkreis an der Agger, NABU-Oberberg, des Vereins Nove-Oberberg und des Rheinisch Bergischen Naturschutzverein (RBN) hat gleichlautende Einwohneranregungen in allen Rathäusern und im Kreishaus eingereicht. Auch von vielen BürgerInnen kamen Anträge und Forderungen, den Klimaschutz auch bei allen kommunalen Entscheidungen endlich ernsthaft zu berücksichtigen, die grüne Kreistagsfraktion stellte einen Antrag mit konkreten Forderungen an die Kreisverwaltung.

 

Die Klimakrise ist da

Die politisch Verantwortlichen im Oberbergischen Kreis, anders als in vielen Städten und Gemeinden in NRW und der ganzen Welt, konnten sich zum Schaden künftiger Generationen jedoch nicht dazu durchringen, den Klimanotstand zu erklären. Wortreich und teils mit formalen Tricksereien drückte man sich um klare und verbindliche Selbstverpflichtungen herum. Im Kreistag beschlossen CDU und FDP/FWO/DU gegen die Stimmen von SPD, GRÜNE und LINKE lediglich, von der Verwaltung die schon ergriffenen Klimaschutz- Maßnahmen auflisten zu lassen. Die Liste wird nicht sehr lang…

So wird man die Klimakrise nicht bewältigen, denn auch auf der Bundesebene werden Entscheidungen aufgeschoben; auf Landesebene lässt die CDU/ FDP Regierung entschiedenes Handeln völlig vermissen. Ganz im Gegenteil werden die Planungsgrundlagen geschaffen, um weiter Landwirtschafts- und Naturflächen für Industrie, Gewerbe und Wohnhäuser zu opfern. Der Landesentwicklungsplan wurde von der CDU/FDP Landesregierung gegen massiven Protest unserer Landtagsfraktion und der Umweltverbände beschlossen. Sand- und Kiesabbau werden erleichtert, Straßen und Flughäfen weiter ausgebaut und die Errichtung von Windkraftanlagen enorm behindert. Wir sagen: STOP!   Zukunftsfähigkeit sieht anders aus!

Anlässlich des 90. Geburtstages von Jürgen Habermas

Als grüner Kreisverband jener Region, in der Jürgen Habermas seine Jugend verbracht hat,  gratulieren wir einem Denker, der wie kein zweiter in der deutschen Nachkriegsgeschichte die öffentliche Debatte geprägt und beeinflusst hat.

Sein entschiedenes Eintreten für soziale und geschichtliche Verantwortung hat die Wahrnehmung der Bundesrepublik in der ganzen Welt beeinflusst. Er führt die politische Auseinandersetzung mit den Mitteln der Sprache, seine Argumentation gegen die Radikalisierung der 68er hat auch den Boden bereitet für die Gründung unserer Partei. Er hat früh erkannt, welche Gefahren in der atomaren Aufrüstung liegen und sich dem wieder aufkeimenden Nationalismus in Deutschland mit den Waffen des Philosophen entgegen gestellt. Seinem Engagement für ein transnationales Europa und eine europäische Verfassung fühlen wir uns verbunden.

Die existentiellen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts werden wir nur in globaler Zusammenarbeit bewältigen- ökologische und soziale Gerechtigkeit sind nicht voneinander zu trennen. Wir danken Jürgen Habermas für seinen Beitrag zu dieser gesellschaftlichen Entwicklung.

Wir trauern um Monika Gottwald

Sensationelles Ergebnis für die Grünen bei der Europawahl - auch in Oberberg!

Die gestrige Europawahl hat klar gezeigt, dass die Bürger*innen Deutschlands einen politischen Wandel möchten. Der Oberbergische Kreis stellt hierbei keine Ausnahme dar.

Durch den Sprung auf 20,76% in ganz Oberberg hat sich unser Ergebnis im Vergleich zur letzten Europawahl mehr als verdoppelt! In elf der 13 oberbergischen Kommunen gingen wir als zweitstärkste Kraft hervor. Dabei gelang etwas, das bisher in weiter Ferne schien: in 23 Wahlbezirken belegten wir sogar den ersten Platz! 

Insbesondere der Klimaschutz hatte bei den oberbergischen Wähler*innen eine hohe Priorität. Wir Grüne nehmen die Klimakrise ernst: wir haben Antworten auf die Sorgen der Bevölkerung. Genau diese Rückmeldung erhielten wir bei unseren zahlreichen Wahlständen in ganz Oberberg. Hier zeigt sich ein grundlegender Wandel in der Gesellschaft. "Man erwartet bei den Themen Klima und Umwelt endlich nachhaltiges Handeln", so Helmut Schäfer, Fraktionschef der Grünen im Kreistag.

Positionspapier der oberbergischen Grünen zur Europawahl 2019   Mehr »

200. Mitglied im Kreisverband von Bündnis'90/ Die Grünen – Oberberg begrüßt

Am 15. Mai 2019 konnte der Kreisverband von Bündnis'90/Die Grünen – Oberberg Lucy Büser als sein 200. Mitglied begrüßen.

Dass Politik auch die junge Generation interessiert und diese eben nicht politikverdrossen ist, wissen wir dank „Fridays for Future“ aus den vergangenen Wochen und Monaten. Auch bei Bündnis'90/Die Grünen – Oberberg spiegelt sich das, nicht nur durch die kürzliche Reaktivierung der Grünen Jugend Oberberg, wider. Auch das 200. Mitglied zählt mit ihren 17 Jahren als Schülerin in den Kreis der jungen Menschen, denen etwas an der Zukunft hier vor Ort, aber auch in Deutschland, Europa und der gesamten Welt liegt. Bereits auf einer Veranstaltung von Bündnis'90/Die Grünen - Oberberg zu Mikroplastik im vergangenen Jahr hat Lucy spontan über ihre Erfahrungen bei ihrem Versuch plastikfrei zu leben berichtet. Die Entscheidung der Partei beizutreten fiel ihr daher nicht schwer. Auch weil sie findet, „[...]dass die Umwelt mehr von uns beachtet werden muss, da wir nur eine Erde haben, auf der wir leben dürfen und mit der wir verschwenderisch umgehen!“   Mehr »

Die Hindenburgstraße soll ihren alten Namen wiedererhalten "Unter den Linden"! -> Unterschriftenliste für Bürger:innen aus Gummersbach

Auch Bürger:innen aus dem ganzen Oberbergischen Kreis sind aufgerufen, die Einwohneranregung für die Umbenennung der Hindenburgstraße zu unterstützen. Die Unterschriftenlisten können Sie durch einen Klick auf das Logo laden:

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